Blick auf Albungen vom Weid'schen Kopf bei Hitzerode

Vorne Albungen, in der Mitte die Burg Fürstenstein und im Hintergrund Eschwege: Vom Weid’schen Kopf, den man von Hitzerode aus erreicht, hat man vor allem in den Abendstunden einen tollen Blick. Foto:  Wüstefeld

In einer losen Serie stellen wir wunderbare Ausichtspunkte aus dem Kreis vor. Heute: der Weid`sche Kopf bei Hitzerode.

Hitzerode. Eigentlich ist die Kasseler Kuppe mit 753 Meter über Normal Null die höchste Erhebung der Gemeinde Berkatal, sogar des ganzen Werra-Meißner-Kreises. Bis auf Wald und die Kasseler Hütte ist dort jedoch wenig zu sehen, der Ausblick deshalb eher bescheiden - was man von einem anderen Ort an anderer Stelle nicht sagen kann: vom Weid'schen Kopf aus hat man einen wunderbaren Blick über Albungen zur Burg Fürstenstein bis nach Eschwege und - wenn das Wetter gut ist - sogar weit darüber hinaus.

Eigentlich gehört dieser Ort schon zu der Stadt Bad Sooden-Allendorf. Weil der Weid'sche Kopf aber nur über einen Weg von Hitzerode aus erreichbar ist, kümmern sich die Einwohner rund um Ortsvorsteher Wilfried Speck auch um ihn und sorgen dafür, dass der Fußweg freibleibt. „Und am Aussichtspunkt selbst gibt es zwei Bänke und ein Tisch, die von den Hitzeröder Jagdgenossen aufgestellt worden sind“, bedankt sich Speck.

Er genießt die freie Sicht vor allem dann, wenn der Tag schon fortgeschritten ist: „Abends fällt die Sonne schön auf Albungen, und auf der B 27 und der Werra, die man von hier oben aus sieht, gibt es tolle Schattenspiele.“ Zu erreichen ist der Punkt in 321 Metern Höhe über den Wanderweg 21a. Der ist ein Verbindungsweg zwischen den Premiumwanderwegen 2 und 7, führt direkt an Berkatals kleinstem Ortsteil Hitzerode vorbei.

Unweit von dem Aussichtspunkt gibt es noch etwas aus der Zeitgeschichte zu besichtigen: In Richtung Bad Sooden-Allendorf befinden sich sowohl die Römerschanze, das Römerlager und die Hügelgräber. „Vor allem die beiden letztgenannten bieten sich für einen Ausflug an“, empfiehlt Speck.

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