Einsätze der Feuerwehr Weidenhausen 2015: Rauchentwicklung, Flüchtlingshilfe und Ölspur

Zogen Bilanz: Mitglieder der Weidenhäuser Feuerwehr bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Foto:  nh

Weidenhausen. Das vergangene Jahr 2015 war für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr wieder ein ruhiges, aber spannendes Jahr. Die 13 Einsätze verteilen sich auf sechs Brandeinsätze (Rauchentwicklung Firma Bohn), drei Katastropheneinsätze (Mithilfe beim Bau von Flüchtlingsunterkünften), zweimal Amtshilfe (Sicherheitsdienst Osterfeuer und Begleitung Martinsumzug Kindergarten) und zwei technische Hilfeleistungen (Beseitigung von Ölspuren).

Umso mehr Zeit blieb für Übungen und die Fort- und Ausbildung der 16 Männer und sechs Frauen, die sich für den Dienst in Weidenhausen zur Verfügung stellen. Das war mit über 1 300 Stunden Einsatz insgesamt die Bilanz der Einsatzkräfte, welche der stellvertretende Wehrführer Dirk Lehmann wie immer mit einer Präsentation während der Jahreshauptversammlung beleuchtete.

Erfreulicherweise sind wieder zehn Lehrgänge besucht worden, darunter vier Grundlehrgänge, vier Sprechfunklehrgänge, eine Truppmannausbildung Stufe 2 sowie ein Zugführerlehrgang in Kassel, sodass der Ausbildungsstand weiter verbessert werden konnte. Benjamin Grosser und Daniel Wagner konnten zu Feuerwehrmännern und Marcel Göttfert zum Oberfeuerwehrmann befördert werden.

Neben insgesamt 31 Übungsabenden mit vielen interessanten Themen fand wieder eine Brandschutzerziehung im örtlichen Kindergarten über drei Tage statt.

In der gemeinsamen Jugendfeuerwehr aller Ortsteile in Meißner sind zurzeit sechs Jungen und ein Mädchen aus Weidenhausen aktiv, die sehr gerne an den vielen spannenden Veranstaltungen und Übungen teilnehmen. Hierbei konnten Jasmin Hiebenthal die Leistungsspange, Maximilian Dombrowski, Norman Becker und Paul Manegold die Jugendflamme I durch ihre guten Leistungen erwerben.

Aber auch die gesellschaftliche Seite im dörflichen Leben kam nicht zu kurz, wie der erste Vorsitzende Thomas Hellwig zu berichten wusste. Hervorzuheben sind hier die Neujahrswanderung, die Busfahrt zur Krombacher-Brauerei, die Jausenstation an Himmelfahrt, der Besuch der Verbandsversammlung und die Beteiligung am gemeinsamen Dorffest mit der Vereinsgemeinschaft.

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden anschließend Dirk Schott und Edgar Ludwig sowie für 60 Jahre Erich Trube geehrt. Sie bekamen jeweils eine Urkunde und eine Anstecknadel überreicht.

Unter den 58 Anwesenden befanden sich natürlich Ehrengäste aus der Kommunalpolitik und aus dem Bereich der Feuerwehrführung und den örtlichen Vereinen.

Sie lobten in ihren Grußworten die Berichte und das ehrenamtliche Engagement, besonders auch für die kurzfristige Katastrophenhilfe beim Aufbau der Flüchtlingsunterkünfte, und bedankten sich bei den Einsatzkräften für den guten Ausbildungsstand, die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit. (red/jpf)

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