Unser Dorf hat Zukunft:

Germerode bereitet sich nach Landessieg auf nächste Runde vor

Freuen sich über die Auszeichnung: die Germeröder mit Bürgermeister Friedhelm Junghans (mit Urkunde), Ortsvorsteherin Ulrike Zindel (Mitte) und der kleinen Mohnfee Lena Sippel. Foto:  Eberlein

Germerode. Es war aufregend und zeitintensiv zugleich, als sich der kleine Ort Germerode im Frühjahr für den Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft vorbereitet hat. Wie berichtet, hat er den im Sommer gewonnen - und jetzt eine Urkunde dafür erhalten.

Ende Juni musste alles fertig sein, von der Präsentation der Vereine über ein Zukunftskonzept bis hin zu dem deutlich Sichtbaren, der Optik des Dorfes selbst.

Gelohnt hat sich der Aufwand: Gegen sieben andere Orte hat sich Germerode eindeutig durchgesetzt, konnte mit seinen Mohnfeldern, dem Kloster und der Idee, ein generationsübergreifendes Wohnhaus zu bauen, überzeugen. (wir berichteten). Jetzt wurde der Sieg auch offiziell: Bei einer Feierstunde in Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis) wurden Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans, Germerodes Ortsvorsteherin Ulrike Zindel, der Mohnfee Lena Sippel und mitgereisten Germeröder Bürgern jetzt eine Urkunde und eine Siegerprämie in Form von 5000 Euro überreicht. „Dort haben wir unser Dorf an einem Stand präsentiert“, sagt Zindel.

Mit dem Sieg des Landeswettbewerbs hat sich Germerode für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Wahrscheinlich im kommenden Sommer soll eine Expertenkommission dort den Sieger küren. „Wir fangen mit den Vorbereitungen nach den Herbstferien an“, sagt Zindel, „dann schauen wir erstmal, was wir noch verbessern können.“

Denn das bisher Gezeigte aus dem Landeswettbewerb darf auch im nächsten Wettbewerb präsentiert werden, jetzt geht es um Vertiefungen und um neue, noch zu erarbeitende Projekte. (cow)

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