Figurentheater im Bergwildpark: Auf der Suche nach dem Regen

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Germerode. Es ist so warm draußen, dass alles vertrocknet ist. Denn Regen gibt es nicht: Weil sich niemand um sie gekümmert hat, ist die Regentrude einfach eingeschlafen - und so hat es aufgehört zu regnen.

Als Programmpunkt des Kultursommers des Werra-Meißner-Kreises hat am Wochenende eine Aufführung des Märchens der „Regentrude“ von Theodor Storm im Bergwildpark Germerode stattgefunden. Sylvia Weinert, die sich um die kulturellen Veranstaltungen beim Werra-Meißner-Kreis kümmert, und Karlheinz Giesen vom Förderverein Bergwildpark, haben diese Veranstaltung organisiert. „Ich freue mich, dass wir - trotz des Titels des Stückes - sonniges Wetter haben“, sagte Giesen. Das freute nicht nur die Organisatoren, sondern auch die vielen Kinder, die der Aufführung gebannt lauschten.

Das Stück handelt von der Regentrude, die dafür verantwortlich ist, dass es regnet und so die Pflanzen mit ihren Früchten gedeihen können. Doch viele Jahre war sie alleine und niemand hat sich um sie gekümmert. Deshalb ist sie eingeschlafen und es hat aufgehört zu regnen. Da haben die beiden Kinder Maren und Andrees beschlossen, die Regentrude zu finden und aufzuwecken. Das erwies sich schwerer als geplant, denn sie müssen den Gegenspieler der Regentrude, das Feuermännchen, austricksen und sich einen Zauberspruch merken, damit die Regentrude erwacht.

„Das Stück ist eines meiner Lieblinge, da das Thema so vielschichtig und deshalb für Groß und Klein geeignet ist“, sagt Christiane Weidringer, die Storms Werk mit Hilfe von Figuren, Verkleidungen und Musik aufgeführt hat.

Von Esther Junghans

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