„Lädchen für alles“ belegt zweiten Platz bei Hessischem Demografiepreis

Werra-Meißner. Das Konzept „Lädchen für alles“ der Supermarktkette Tegut aus Fulda hat beim Hessischen Demografiepreis den zweiten Platz belegt. Der ist am Mittwoch verliehen worden. 

Der Entwickler dieses Konzepts, der Eschweger Knut John, nahm den mit 7000 Euro dotierten Preis gestern zusammen mit seinem Kollegen Alexander Nonn und dem Tegut-Vorstandsmitglied Klaus-Peter Keil in Wiesbaden aus den Händen von Staatsminister Axel Wintermeyer entgegen. 

Die „Lädchen für alles“ haben Tante-Emma-Laden-Charakter und sollen die Nahversorgung auf dem Land sicherstellen. Betrieben werden sie teilweise mit gehandicapten Menschen aus sozialen Projekten und Behinderteneinrichtungen. Im Werra-Meißner-Kreis betreibt das Unternehmen die Geschäfte in Gertenbach, Abterode, Eschwege und Frankershausen. Im gesamten Verbreitungsgebiet der Supermarktkette in Hessen, Nordbayern und Südniedersachsen sind es insgesamt 17 Geschäfte. 

Mit dem Demografie-Preis zeichnet die Landesregierung seit 2010 jährlich Projekte und Initiativen aus, die dem demografischen Wandel entgegenwirken. 2012 belegte der Marktwert in Datterode mit einem ähnlichen Konzept den ersten Platz. 

In diesem Jahr hat „Winds, Strings & Voices“ des Jugendmusiknetzwerks aus Hünfeld gewonnen. Dritter wurde „Expedition vor der Haustür“ des „theaters 3 hasen oben“ aus Ottrau. Insgesamt ist der Hessische Demografiepreis mit 20 000 Euro dotiert.

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Rubriklistenbild: © Hessische Staatskanzlei

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