Kein Schaden für Wanfried und Meißner durch Austritt aus Tourismus-Verband

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Pause am touristischen Aushängeschild der Stadt: Kanutouristen wie auch Radfahrer halten gerne an der Schlagd in Wanfried.

Wanfried/Meißner. Die Kommunen, die aus dem ehemaligen Tourismuszweckverband (TZV) Eschwege-Meinhard-Meißner-Wanfried ausgetreten sind, bereuen ihren Rückzug nicht.

Das sagen die Bürgermeister von Meißner und Wanfried, Friedhelm Junghans und Wilhelm Gebhard, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Übernachtungszahlen seien stabil geblieben und hätten sich teilweise sogar verbessert. Die touristische Entwicklung habe keinen Schaden genommen.

Die Gemeinde Meißner hatte im Jahr 2010 den TZV verlassen. Wanfried stieg Ende 2015 aus dem gemeinsamen Verband aus, Meinhard hat sich gerade verabschiedet. Für alle Kommunen waren wirtschaftliche Gründe der ausschlaggebende Punkt - teilweise bereits vor den Schutzschirmverträgen. „Wir mussten rund 40 000 Euro pro Jahr für die Mitgliedschaft zahlen, ohne dass der Tourismuszweckverband an den Übernachtungszahlen im Jugenddorf, Alten Forsthaus und Kloster Germerode einen Anteil hatte“, sagt Bürgermeister Friedhelm Junghans.

Interview mit Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard zum Austritt.

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