Alle Kommunen des Kreises auf 113.000 Hektar jetzt beteiligt

Naturpark soll ab 2017 größer werden

Werra-Meißner. Der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald will sich vergrößern.

Zum Jahreswechsel sollen noch Flächen vor allem aus dem Gemarkungsgebiet von Sontra und Herleshausen, aber auch aus dem von Groß-almerode, Hessisch Lichtenau und Nentershausen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) hinzukommen.

„Damit hätten wir dann alle Kommunen aus dem Werra-Meißner-Kreis unter dem Dach des Naturparks zusammengefasst“, freut sich Landrat Stefan Reuß. Genehmigt werden muss der Beschluss, der schon 2014 gefasst wurde, noch vom Ministerium aus Wiesbaden. Gibt das sein Einverständnis, werden aus den 95.000 Hektar, die der Naturpark jetzt umfasst, 113.000, sagt Marco Lenarduzzi, Geschäftsführer des Naturparks.

Mit der räumlichen Erweiterung soll es auch eine strukturelle Änderung geben: Bestehen der Naturpark und die Werratal-Tourismus-Marketing GmbH (WTMG) bislang nebeneinander, sollen beide ebenfalls ab Januar zusammengeführt werden. „Beide vermarkten bislang jeder für sich unsere Region, mit der Zusammenlegung soll es jetzt eine stärkere Tourismus-Aufstellung und eine Vermarktung aus einer Hand geben“, sagt der erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann. Über die Marke des Naturparks solle die Region dann touristisch vermarktet werden.

Während die WTMG als rechtliches Konstrukt noch aufrechterhalten bleibt, soll die Gesellschaft aufgelöst werden. Die Bürgermeister der Kommunen als Gesellschafter hätten bereits signalisiert, dass sie damit kein Problem hätten. Bis auf Hessisch Lichtenau ist das jede Gemeinde im Kreis, zudem ist Nentershausen Mitglied. Zusammen würden die Kommunen dadurch 150.000 Euro jährlich einsparen – und über den Naturpark trotzdem weiterhin beworben werden.

Von Constanze Wüstefeld

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