Schutzgemeinschaft Deutscher Wald feierte das Seesteinefest auf dem Hohen Meißner

Neue Tafeln für alte Gedanken zum Wald

Auf dem Waldgedankenpfad: Ernst-Ludwig Steiß (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, von links), Günther Groß (Forstamt Hessisch Lichtenau), Lothar Freund (Jugendwaldheim), Gustav Prüßner, Lothar Quanz, Alfred Friese und Uwe Fröhlich, davor Birgit Prill und Hubert Hering (alle Schutzgemeinschaft Deutscher Wald). Foto: zlr

Hoher Meißner. 15 neue Tafeln mit Texten von Dichtern und Philosophen über den Baum und den Wald an sich haben den etwa 800 Meter langen Rundgang um die Seesteine auf dem Hohen Meißner wieder aufgewertet.

Am Sonntag stellte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit dem Kreisvorsitzenden Lothar Quanz an der Spitze zusammen mit dem Forstamt Hessisch Lichtenau und dem Jugendwaldheim die Tafeln beim Seesteinefest der Bevölkerung vor. Nach der Andacht von Pfarrer Dirk Rehbein mitten im Wald unmittelbar an den Seesteinen bekräftigte Quanz noch einmal, mit dem Waldgedankenpfad das Bewusstsein unter den Menschen für die Verantwortung gegenüber der Natur wecken zu wollen. Dazu zitierte er Theodor Künkeles Gedanken „der Wald lebt besser ohne den Menschen, aber die Völker leben schlechter ohne den Wald“. Damit stimmte er so manchen der etwa 100 Besucher des Festes nachdenklich, die hauptsächlich aus dem im Kirchspiel vereinten Orten Velmeden, Hausen, Walburg und Küchen kamen.

Den Waldgedankenpfad um die Seesteine gibt es bereits seit 2004. Zweimal mussten die Tafeln im Laufe der Zeit bereits erneuert werden, jetzt wurden sie komplett ausgetauscht und mit neuen Texten bestückt. Dass die neuen Tafeln zum Seesteinefest am Sonntag komplett standen, war Forstwirtschaftsmeister Martin Hennemuth zu verdanken, der die Arbeiten mit zwei Auszubildenden des Forstamtes in den vergangenen Wochen ausgeführt hatte. (zlr)

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