Pflug verlegt Rohre für Erdgas zwischen Frankershausen und Vockerode

Freuen sich, dass zumindest auch Wolfterode und Vockerode bald an das Erdgas-Netz angeschlossen werden können: (von links) Meißners Erster Beigeordneter Thorsten Derer, Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze und Armin Schülbe von der EAM. Foto:  Wüstefeld

Frankershausen/Vockerode. Knapp sechs Kilometer Rohr sind jetzt für eine Erdgasleitung von Frankershausen nach Vockerode gelegt worden - und das mit einem schonenden Verfahren.

Weil die Firma Köhler Kalk aus Vockerode für die Verarbeitung des Kalks einen neuen Ofen baut, hatte sie bei der Gemeinde nach einem Erdgasanschluss gefragt. Das liegt mittlerweile ein paar Monate zurück, jetzt werden - nachdem die Genehmigungen alle durch sind - auch die Rohre verlegt: Anfang dieser Woche hat die EAM damit begonnen, die Rohre an das bereits bestehende Netz in Frankershausen anzuschließen. Gestern dann haben die Rohre, die eine Strecke von 5,8 Kilometern zurücklegen, Vockerode erreicht.

Möglich gemacht hat dieses schnelle Verlegen ein umweltschonendes Verfahren: Statt die Erde mit Baggern mühevoll aufzurütteln, wurden die Rohre mittels eines Pflugs 1,40 Meter tief in die Erde gebracht, entstanden ist dadurch nur ein kleiner Graben, der nur wieder zugeschüttet werden muss. „Die Landwirte freut das natürlich, außerdem haben wir die Zeit zwischen dem Einholen der Ernte und der Aussaat abgepasst“, sagt Armin Schülbe, Leiter des EAM-Regionalzentrums Nord. Trotz der jetzt verlegten Rohre wird das Gas noch nicht sofort strömen. Wolfterode wird laut Schülbe bis Ende September angeschlossen, Vockerode muss sich noch etwas länger gedulden. „An das Erdgasnetz kann dann natürlich auch jeder Haushalt angeschlossen werden, nicht nur Köhler Kalk“, sagt Schülbe.

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