Wintersportler nutzten Ski- und Rodelgelegenheit

Trotz trüber Sicht keine Trübsal

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Früh übt sich Johanna ist erst vier und steht schon auf den Brettern. Bei den kleinsten Skifahrern besteht der große Vorteil, dass sie weniger Angst haben als Erwachsene. Das macht die Arbeit der Naturfreunde-Skischule leichter.

Hoher Meißner. Wintersport wurde am Samstag am Meißnerhaus trotz schlechter Sicht groß geschrieben. Von 10 Uhr morgens bis in die Abendstunden veranstaltete Ski-Kohl am kleinen Skilift seine Winterspiele.

Der Papa wirds schon richten Mit zwei starken Armen als Sicherheit im Rücken geht es auch für Nachwuchssportler bedenkenlos die Piste hinab.

„Wir möchten zeigen, was die Vereine für eine gute Arbeit machen und gleichzeitig den Meißner als unseren Hausberg beleben“, sagte Dieter Kohl. Dementsprechend waren auch Skisportler vom Skiclub Meißner, den Skifreunden Vockerode und dem Skiclub Großalmerode vor Ort und standen interessierten Wintersportlern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Gestürzt Aller Anfang ist schwer. Joachim Miemiec aber nimmt es mit Humor.

Auch die Skischule der Naturfreunde hatte ihre Pforten geöffnet und direkt sechs Neuanmeldungen zu verbuchen. „Wir machen einen Crash-kurs, wenn die Schüler ein Wochenende hier oben sind, kriegen wir sie auch an den Lift“, sagt Dieter Zindel und stapft seinen Schülern voraus. Von einem kleinen Hügel aus machen diese die ersten Erfahrungen auf Skiern und mit dem feuchten Schnee. Wenig später aber stürzt schon keiner mehr und am Ende sind bereits alle einmal die Piste runter- und mit dem Lift wieder hinaufgefahren.

„Wenn ich das heute körperlich überstehe, bin ich morgen wieder hier“, sagt Anfänger Joachim Miemiec und lacht. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter weiter mitspielt und die Schneeverhältnisse das Skifahren und Rodeln auf dem König der hessischen Berge noch eine Weile zulassen. (wrs)

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