"Unser Dorf hat Zukunft"

Viele freiwillige Helfer verschönern Germerode für Bundeswettbewerb

Freuten sich über die vielen Helfer: Germerodes Ortsvorsteherin Ulrike Zindel (rechts) und Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans (Vierter von links). Foto: Schäfer

Germerode. Trotz des schlechten Wetters haben am Samstagvormittag viele freiwillige Helfer in Germerode Besen und Schippe in die Hand genommen, um am jährlich stattfindenden Tag der Heimat das Dorf auf Vordermann zu bringen - in diesem Jahr vor einem besonderen Hintergrund: Der Ort steht in der Endrunde des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft".

Bereits seit 15 Jahren organisiert die Ortsvorsteherin Ulrike Zindel den Tag der Heimat, um das Dorf im Frühjahr zu verschönern.

Doch in diesem Jahr gaben sich die rund 80 Helfer besonders viel Mühe. Denn am 17. Juni wird das Dorf am Fuße des Meißners von einer Prüfungskommission des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ besucht. Dafür wurde an allen Ecken des Dorfes gejätet, gestrichen und gekehrt. Doch damit nicht genug: Die Dorfbewohner bauen gemeinsam mit der Firma Zindel einen neuen Wasserspielplatz für Kinder am Vierbach. In den Hallen der Firma wurden alte Bänke neu gestrichen und einige neue Bänke und Tische für den Wildpark aufgebaut.

Doch Zindel kann nicht nur auf die Hilfe der Dorfbewohner bauen. Auch der Heimatverein Weidenhausen unterstützt Germerode und baut in der Nähe der Mohnfelder ein Insektenhotel auf, damit die bevorstehende Mohnblüte von den Insekten gefördert wird. Und der Bauhof der Gemeinde Meißner unterstützt das Dorf gezielt mit Hilfe einiger Fahrzeuge.

Den Festplatz und das umliegende Gelände reinigten freiwillige Helfer und die Flüchtlinge aus Germerode und Abterode unter der Leitung von Friedrich Arnold. Der dort lagernde Baumschnitt wurde mit Hilfe der Mönchhof-Energiegesellschaft und Peter Trube gehäckselt und energetisch nutzbar gemacht. „Insgesamt wurden gut 200 Kubikmeter Häckselgut bearbeitet,“ berichtet Arnold. Die Ortsvorsteherin ist froh über die außerordentliche Unterstützung: „Ich habe wirklich eine gute Truppe hinter und neben mir. Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre dies nicht möglich“, lobt sie die vielen fleißigen Arbeiter.

Gegen Mittag lud sie schließlich alle zu einer Bratwurst und einem kühlen Getränk in das Backhaus ein, um sich für das Engagement zu bedanken.

Von Alina Schäfer

Kommentare