Vorsitzender der Gemeindevertretung Meißner Matthias Schulze wird einstimmig wiedergewählt

Matthias Schulze

Weidenhausen. Der neue und alte Vorsitzende der Gemeindevertretung Meißner heißt Matthias Schulze. Einstimmig wurde er während der konstituierenden Sitzung von den 22 neu gewählten Parlamentariern wiedergewählt.

Schulze, der schon die vergangenen zehn Jahre den Vorsitz innehatte, bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die nächsten fünf Jahre.

Ebenfalls gewählt wurde Sabine Sandrock als Schriftführerin, zudem wurden die Mitglieder für die Ausschüsse benannt und die Vertreter für verschiedene Verbandsversammlungen und Beiräte bestimmt. Noch nicht gewählt wurde der Gemeindevorstand: Das soll erst in der nächsten Sitzung passieren.

Stattdessen konnten die drei neuen Gemeindevertreter Roland Brill und David Becker (beide CDU) und Ralf Kruse (SPD) gleich ins reguläre Tagesgeschehen einsteigen: Auf der Tagesordnung standen auch die Projekte, die durch die Kommunalinvestitionsprogramme des Bundes und des Landes umgesetzt werden sollen. Entschieden ist da noch nichts: Sowohl in Vockerode als auch in Wolfterode müsste das Dach des Dorfgemeinschaftshauses repariert werden, das Feuerwehrgerätehaus in Abterode und der Bauhof bräuchten eine neue Heizung. Und schon länger sollen eigentlich die Straßenlaternen modernisiert werden. „Nach vorläufigen Schätzungen liegen die Kosten für diese Projekte bei gut 285 000 Euro - das ist deshalb zu viel, weil wir von Bund nur knapp 250 000 Euro bekommen“, sagt Bürgermeister Friedhelm Junghans. Zusätzliches Problem: Im alten Forsthaus sei am Dienstagnachmittag die Heizung ausgefallen, Ersatzteile gebe es nicht mehr. „Das müssen wir jetzt auch berücksichtigen.“

Und auch die Mittel, die vom Bund kommen (knapp 94 400 Euro), seien noch nicht vergeben: Eigentlich sollten dadurch zum Beispiel neue Toiletten im Dorfgemeinschaftshaus Wolfterode und eine Abdichtung des Flachdachs zwischen dem Mehrgenerationenhaus und dem Feuerwehrgerätehaus in Weidenhausen finanziert werden.

Aber auch hier macht ein akutes Problem diesen Überlegungen einen Strich durch die Rechnung: Die Straße Am Heiligenberg in Germerode, die durch einen Erdfall abgesackt ist (wir berichteten), muss dringend dauerhaft gesichert werden. „Schon jetzt haben wir 11 000 Euro für eine kurzfristige Reparatur ausgegeben, hinzu kommen 5000 Euro für die Untersuchung, wo genau unter der Straße Erdlöcher sind“, zählt Junghans auf. „Was dann die Ausbesserung kosten wird, ist noch unklar.“ Mittel im diesjährigen Haushalt seien allerdings keine veranschlagt.

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