Der guten Ernte Danke sagen

Mario Görlitz demonstriert die Ölmühle der Sippels Foto:Weber

Germerode. Björn Sippel als Nebenerwerbslandwirt hatte zum Kreiserntedankfest nicht nur auf seinen Hof eingeladen. Er hatte auch wieder zwei wundervolle Kunstwerke aus Eis herausgemeißelt, ein Altarkreuz und einen Altarblock, in dem Trockenblumen eingefroren waren.

Darüber hinaus konnten die Besucher, die vom Landfauenverein mit fast 40 selbstgebackenen Kuchen verwöhnt wurden, auch die Ölmühle auf dem Hof der Sippels in Germerode besichtigen. Aus 900 Kilogramm Raps presst diese am Tag 300 Liter Rapsöl für die Küche. Und da Björn Sippel kreativ ist, hat er Geschmacksvarianten erdacht wie Chilli, Wacholder oder Knoblauch.

Horst Kupski, der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, sah in seiner Ansprache einerseits Chancen für die Landwirtschaft in den erneuerbaren Energien. Vor allem sprach er sich jedoch dafür aus, weltweit die Landwirtschaft durch die Gesellschaft soweit zu unterstützen, dass auch in den armen Regionen die Bauern vor Ort Nahrungsmittel anbauen und diese zu Preisen verkaufen können, die sich die Menschen dort auch noch leisten können.

Dekan Dr. Martin Arnold legte den Schwerpunkt der Predigt des Erntedankgottesdienstes auf die Wertschätzung der Lebensmittel und der menschlichen Arbeit. Das Kreiserntedankfest wurde auf Initiative des Kreisbauernverbandes und des Forums ländlicher Raum ausgerichtet.

Von Kristin Weber

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