Feuerwehren fürchten Ausrüstungsengpässe

Kein Sparen bei der Sicherheit

Vockerode. Auf ein sensibles Thema wies Gemeindebrandinspektor Manfred Felmeden am Freitagabend mit Nachdruck hin: Das Schlüpfen der Gemeinden unter den Schutzschirm und die damit verbundenen Sparzwänge dürften keinesfalls zu Einschränkungen in der Ausstattung der Feuerwehren mit Fahrzeugen, Gerät und Ausrüstung führen.

„Die Aufgabenstellungen im Brandschutz und in der Hilfeleistung nehmen ständig zu“, so Felmeden. Es sei daher erforderlich, den Feuerwehren das notwendige Rüstzeug zur Verfügung zu stellen, um die Bürger wirkungsvoll vor Gefahrensituationen zu schützen. „Nicht die Feuerwehr will, sondern die Sicherheit der Bürger erfordert die notwendigen Beschaffungen“, betonte Felmeden.

Angesichts des breiten Einsatzspektrums von Brand- über Katastrophen- und Umweltschutz bis hin zum Verkehrsunfall seien die Grenzen erreicht. Auch Parlamentsvorsteher Matthias Schulze betont die Wichtigkeit der Feuerwehr: Im Haushalt seien 82 000 Euro für die Wehren eingeplant, bei den geleisteten Einsätzen müsste man aber 230 000 Euro einplanen, wollte man die Leistung vergüten.

Schon bei der Ausstattung mit der feuerfesten Nomex-Bekleidung ist kreisweit noch kein einheitlicher Standard erreicht. (wrs)

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