Der Steilhang hat es in sich

Skifreunde Vockerode richteten wieder ein Opening aus

Ski-Opening in Vockerode bei den Skifreunden und Dieter Kohl das Serviceteam mitvon links Heike Mühlhause, Simona Friederich (hinten), Irene Kellner (vorne), Ingrid Jacob, Heidi Eikelmann und Anita Köhler

Hoher Meißner. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Diese Worte des Dichters Johann Wolfgang von Goethe haben sich viele Skiläufer der Region am Wochenende zu Herzen genommen.

Sie suchten den Weg zum Hohen Meißner, wo die Skifreunde Vockerode, der heimische Skipapst Dieter Kohl und der Ski-Club Meißner nach vierjähriger Abstinenz wieder ein Ski-Opening organisierten.

Die 3,5 Kilometer lange Abfahrtsstrecke vom Schwalbenthal bis hinunter nach Vockerode hat es besonders im oberen Teil in sich. Diese Sektion können nur geübte Skiläufer bewältigen, Anfänger und selbst Fortgeschrittene sollten erst ab dem Bruchweg in die Piste einsteigen.

Siegfried Becker, der zwar nicht mehr dem Vorstand angehört, aber noch immer die gute Seele der Skifreunde Vockerode ist, hat bereits am Mittwoch mit dem Präparieren der Piste begonnen: „Das Walzen mit der kleinen Pistenmaus ist speziell am Steilhang nicht ganz ungefährlich. Und die 40 Zentimeter hohe Schneedecke verlangte sehr viele Fahrten“, so Siegfried Becker, der an beiden Tagen auch als Kontrolleur der Fahrscheine tätig war, denn wie gewohnt hatte Dieter Kohl die Auffahrt zum Schwalbenthal mit Pendelbussen organisiert.

„Ich muss sagen, dass ich sehr angetan von der Strecke und vom Zustand der Piste war“, lobte Karl Montag aus Eschwege beim anschließenden Bierchen an der Skibar die Arbeit der Skifreunde Vockerode. Das bestätigte auch Rebecca Brill, die mit ihrer Freundin Laura erstmals das Opening besucht hat.

Und nach der Abfahrt kam an der langen Schneebar schnell Partystimmung auf. Sechs Frauen der Vockeröder Skifreunde, Anita Köhler, Heike Mühlhause, Simone Friederich, Irene Kellner, Ingrid Jacob und Heidi Eikelmann, sorgten für das leiblich Wohl. Das Angebot reichte von deftige Erbsensuppe, und neben den Heißgetränken Glühwein und Jagatee gab es auch Bier.

„Es war wieder einmal eine runde Sache, der Meißner ist und bleibt mein Lieblingsberg“, so der zufriedene Dieter Kohl. (red)

Ski-Opening am Hohen Meißner

Ski-Opening am Hohen Meißner

Kommentare