Gemeindebrandinspektoren ziehen gute Bilanz

Feuerwehr Ringgau ist super aufgestellt

BU: Für ihr Engagement geehrt: Insgesamt wurden siebzehn Mitglieder der Feuerwehr Ringgau befördert. Foto: Kaiser

Renda. Im vergangenen Jahr neu gewählt, blickten Gemeindebrandinspektor Markus Wieditz und sein Stellvertreter Sascha Brüßler auf das vergangene Jahr in der Feuerwehr Ringgau zurück.

Aktuell verzeichnen alle sieben Wehren der Ortsteile zusammen 193 aktive Mitglieder, davon 18 weibliche. Die größte Einsatzabteilung hat Renda mit einer Gesamtanzahl von 51 aktiven Mitgliedern. Damit sei die Feuerwehr Ringgau super aufgestellt, betonte Wieditz.

Über das Jahr hinweg trafen sich die Wehren sowohl zu verschiedenen Aktivitäten als auch Übungen. Beim Pfingstturnier in Röhrda übernahmen sie beispielsweise die Parkplatzeinweisung. In Renda wurde die Ausbildung im Bereich Atemschutz-Notfall-Training absolviert. Auch eine gemeinsame Funkübung sowie ein Gemeindefeuerwehrtag fanden im vergangene Jahr statt. Insgesamt kamen die Ringgauer Kameraden auf 9762 Stunden für Einsätze, Ausbildung und ähnlichem.

Über die vergangenen Einsätze informierte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Sascha Brüßler. Insgesamt wurden die Feuerwehren im Ringgau zwanzigmal alarmiert, davon waren 50 Prozent Brände, die restlichen Alarmierungen erfolgten aufgrund des Katastropheneinsatzes in Hessische Lichtenau und Eschwege sowie zur technischen Hilfeleistung. Die Feuerwehr Ringgau stellte für die Errichtung einer Unterkunft für Flüchtlinge in Hessisch Lichtenau und Eschwege jeweils 29, 28 und 13 Einsatzkräfte.

Außerdem gab es auf der Jahreshauptversammlung Geschenke für die Wehren: Brüßler und Wieditz überreichten jedem Ort einen Kombi-Flair, der zur Absicherung der Einsatzstelle gedacht ist.

Besonders freuen konnte sich in diesem Jahr die Feuerwehr Netra, die beim Kreisentscheid in Velmeden den ersten Platz belegte und sich somit für den Bezirksentscheid, bei dem sie Platz 10 belegten, qualifizierte. Beim Landesentscheid, für den sie sich ebenfalls qualifiziert hatten, sicherten sie sich dann Platz 12.

Die neue Gemeindefeuerwehrjugendwartin Monika Herger ging ebenfalls auf die Erfolge im Wettkampf ein. So belegte die Jugendfeuerwehr Ringgau im Landesentscheid Platz elf von 22 und war somit die beste Mannschaft aus dem Werra-Meißner-Kreis. Besonders stolz war sie auf die Grandenborner Jugendfeuerwehr, die mit acht Jugendlichen wieder auflebt. Für dieses Jahr steht außerdem die Gründung einer Gemeindekinderfeuerwehr an, Schnuppertag dazu ist am 9. April um 14 Uhr im Gerätehaus Datterode. Insgesamt kommt die Jugendfeuerwehr Ringgau aktuell auf 47 Mitglieder.

Von Selina Kaiser

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