Fragebogen bringt Entscheidung

Wehren aus Netra und Oetmannshausen vertreten Kreis beim Bezirksentscheid

Bei Punktegleichheit entscheiden die Knoten: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Netra zeigten auch hier ihr Können. Foto: privat/nh

Netra/Oetmannshausen. Würdig haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Netra und Oetmannshausen den Werra-Meißner-Kreis jüngst beim Bezirksentscheid in Korbach (Kreis Waldeck-Frankenberg) vertreten. Die Wehr des Ringgauer Ortsteils platzierte sich mit 92,3 Prozent auf Rang 21; die Wehretaler Brandschützer rückten mit 93,6 Prozent bis auf den 13. Platz vor.

Für die Leistungsübungen hatten sich die Mitglieder der beiden Wehren zuvor beim Kreisentscheid, dem größten Feuerwehrwettkampf des Werra-Meißner-Kreises, qualifiziert (wir berichteten).

Kampf auf hohem Niveau

 

„Im praktischen Teil des Bezirksentscheids hat keine der teilnehmenden Gruppen einen Fehler gemacht“, sagt Monika Herger, Feuerwehrjugendwartin der Gemeinde Ringgau. „Die Entscheidung herbeigeführt hat letztlich das Abschneiden der Wehren in der theoretischen Prüfung.“ Das Niveau der Fragen, so Herger, sei dort noch einmal erheblich höher als beim Kreisentscheid. Gestellt werden die Prüfungsfragen von Dozenten und Sachverständigen des Regierungspräsidiums (RP) Kassel.

Auch nach der Auswertung der Fragebögen blieb es spannend: Zwischen den Wehren aus Netra, Helmighausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) und Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis) herrschte Punktegleichstand. „In einem solchen Fall wird zunächst die Anzahl der richtigen Knoten während des praktischen Teils der Übung gezählt“, erläutert Mario Mißler, Übungsleiter des Dezernats Brand- und Katastrophenschutz beim RP in Kassel. Führe auch das nicht zu einer Entscheidung, komme die für die Knoten benötigte Gesamtzeit zum Tragen.

Insgesamt 25 Wehren aus dem Regierungsbezirk Kassel waren auf der Hauer in Korbach gegeneinander angetreten. Die meisten Punkte im Wettkampf sammelte Margretenhaun (Landkreis Fulda). Für den Landesentscheid Hessen qualifiziert haben sich die Wehren auf den ersten zwölf Plätzen.

Von Emily Spanel

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