Mit dem Lebensende umgehen

Hospizdienst Datterode leistet wertvolle Arbeit

Unterstützung für das Ehrenamt: (von links) Elke Waldmann, Elke Schmidt, Elisabeth Herbig, André Lecke, Martina Sennhenn und Susanne Schleuchardt sowie (vorn) Sabine Deiß, Reinhard Sennhenn und Klaus Fissmann. Foto: Spanel

Datterode. Das Recht, zuhause im gewohnten Umfeld zu sterben, habe jeder Mensch. Davon ist Pfarrer André Lecke überzeugt.

Gemeinsam mit den rund 30 Ehrenamtlichen des Hospizdienstes im Verein „Freunde und Förderer der Diakonie in der Region Eschweger Land“ (FFD) engagiert sich der Bischhäuser unermüdlich in der Begleitung unheilbar Kranker, Sterbender und deren Angehörigen.

Eine finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der zahlreichen, kräftezehrenden Aufgaben haben die Hospizhelfer nun von den Gemeindevertretern Ringgaus erhalten: Insgesamt 360 Euro ihres Sitzungsgeldes spendeten die Parlamentarier. Übergeben wurde die Summe von Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann und Reinhard Sennhenn, Vorsitzender der Gemeindevertretung und selbst Gründungsmitglied des Hospizdienstes mit Sitz in Datterode.

„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Menschen in jedem Ort zu betreuen, und sei er noch so klein.“

„Unser Einzugsgebiet ist mit den sechs Kommunen Herleshausen, Ringgau, Weißenborn, Waldkappel, Meißner und Berkatal sehr groß“, sagt Lecke. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Menschen in jedem Ort zu betreuen, und sei er noch so klein.“ Zusätzlich würde die Hospizarbeit auch verstärkt in Seniorenheimen in Waldkappel und Herleshausen angeboten, ergänzt Leiterin Sabine Deiß. Weiter im Fokus liege das Engagement der Ehrenamtlichen in der Palliativarbeit.

Doch nicht nur dafür wird das Geld eingesetzt: Auch zwei Vorträge organisiert der Hospizdienst des FFD:

• Montag, 7. März: „Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung“: Ab 19 Uhr referieren Dr. Jann Hünermund, Facharzt für Palliativmedizin, und Dr. Klaus Seubert, Richter am Amtsgericht Eschwege, im Tegut-Lädchen in Frankershausen

• Dienstag, 17. Mai: Vortrag „Demenz verstehen und begleiten“. Los geht es um 16.30 Uhr im Gasthaus Faber, Großburschlaer Straße 1 in Weißenborn.

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