„Maxi macht sehr gute Arbeit“

Werraland-Praktikant arbeitet auf Bauhof  Weißenborns

Weißenbörner Bauhof-Duo: Maximilian Bauer (rechts) und Vorarbeiter Mathias Heckmann vor dem Kindergarten. Foto: Winter

Weißenborn. Schlechte Laune ist ihm selbst an der Arbeit fremd. „Maxi“, wie er in seiner Heimatgemeinde Weißenborn genannt wird, hat oft ein Lächeln im Gesicht.

Und das ist seit rund drei Wochen sogar noch etwas größer geworden, denn der 22-jährige Maximilian Bauer absolviert zurzeit ein Praktikum auf dem Bauhof in Weißenborn. Dort fühlt sich der junge Mann, der im Berufsbildungsbereich (BBB) der Werraland Werkstätten ausgebildet wird, pudelwohl.

„Die Arbeit macht mir riesig Spaß“, sagt der 22-Jährige. Gemeinsam mit Mathias Heckmann ist er täglich ab sechs Uhr morgens für den Bauhof unterwegs: Mäht am Kindergarten den Rasen, baut Sitzbänke für Wanderer und Gäste zusammen, asphaltiert Löcher auf Wegen zu und pflegt die Maschinen des Bauhofs. „Maxi macht seine Arbeit sehr gut. Er ist absolut zuverlässig – auf ihn kann man sich verlassen“, sagt Heckmann.

Auch Bürgermeister Thomas Mäurer ist angetan von seinem neuen Mitarbeiter. „Sein Engagement ist beachtlich, es gibt keinen Grund zur Klage“, sagt der Verwaltungs-chef. Daher habe er bereits Überlegungen angestellt, Maxi eventuell länger an die Gemeinde zu binden. „Wir brauchen demnächst ohnehin Verstärkung auf dem Bauhof – und ich kann mir Maxi als Ergänzung sehr gut vorstellen“, sagt Mäurer. Hierbei erhält er Unterstützung von den Werraland Werkstätten. „Wir freuen uns sehr, wenn die Absolventen des Berufsbildungsbereiches so gut ankommen“, sagt Constance Henning, Leiterin des BBB bei Werraland.

In verschiedenen Berufsfeldern können sich junge Menschen mit Handicap für unterschiedliche berufliche Felder Qualifikationen erlangen. Unter anderem auch in der Garten- und Landschaftspflege, dem Bereich von Maximilian Bauer. „Wir sind der Gemeinde um Bürgermeister Thomas Mäurer sehr dankbar, dass sie Maxi und einer weiteren Praktikantin von uns, die vier Wochen im Kindergarten in Weißenborn tätig ist, diese wichtige Erfahrung ermöglicht“, sagt Henning. Denn Ziel sei es immer, möglichst viele junge Menschen mit Handicap in sogenannte Außenarbeitsplätze zu vermitteln.

Gute Aussichten also für den jungen Mann, sich zukünftig nicht nur ehrenamtlich in Feuerwehr, Spielmannszug, Sportverein und Nachbarschaftshilfe zu engagieren, sondern auch beruflich in seiner Heimatgemeinde Weißenborn Fuß zu fassen. (red/esp)

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