Musikerin Esther Lorenz gastiert in der Kirche zu Weißenborn

Reise durch Judentum

Gastieren in Weißenborn: Gitarrist Peter Kuhz und Künstlerin Esther Lorenz. Foto: privat/nh

Weißenborn. Die Künstlerin Esther Lorenz gastiert am Sonntag, 21. August, in der evangelischen Kirche zu Weißenborn. Ab 18 Uhr wird Lorenz gemeinsam mit Peter Kuhz an der Gitarre ihr Programm „Numi Numi“ mit hebräischen Gesängen zu Gehör bringen. Das teilt Pfarrer Rüdiger Pütz mit.

In ihrem Konzertprogramm „Numi Numi“, benannt nach einem bekannten israelischen Wiegenlied, präsentiert die Sängerin eine Mischung aus israelischer und spanisch-jüdischer Musikkultur.

Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in die biblische Zeit des Segens, den Isaak irrtümlicherweise seinem zweitgeborenen Sohn Jakob zusprach („V’yiten l’cha“), lässt vertonte Worte des im elften Jahrhundert geborenen spanisch-jüdischen Gelehrten Solomon Ibn Gabirol erklingen, dessen Verse noch heute beim jüdischen Versöhnungsfest gesprochen werden, zitiert die Worte zweier Geliebter aus dem Hohelied („Dodi li“) und besingt den „Abend der Rosen“ in „Erev shel shoshanim“ – ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird. Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten.

Mit einer Prise Humor

Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Programm, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchtet. (red/esp)

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