Im Ringgaukeller treffen alle ins Schwarze

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Reinhard Sennhenn (ganz links) und Bürgermeister Klaus Fissmann versuchen sich im Dartspielen.

Datterode. Zehn Jahre lang haben sie am Ringgaukeller im Datteröder Bürgerhaus gewerkelt - komplett in ihrer Freizeit, komplett ohne Gehalt. Jetzt ist er fertig und kann genutzt werden von allen, die darten, kegeln oder einfach nur Spaß haben wollen.

Eigentlich gehören die Profi-Darter und -Kegler zum Sportverein Datterode. Doch vor zwei Jahren gründeten sie den eigenständigen Verein „Förderung des Sports im Ringgaukeller“, um sich und ihr Trainingsheim im Bürgerhaus voranzubringen. Beide Sparten können bereits Erfolge aufweisen, die Kegler beispielsweise stehen vor dem Aufstieg in die Verbandsliga.

Die Räume, die die Sportler ehrenamtlich um- und ausgebaut haben, gehörten ursprünglich zu einer Gaststätte, die schon seit 1974 leer stand. Die Kegelbahn existierte bereits, die beiden Dartautomaten stehen jetzt im Schankraum. Dunkles Fachwerk und graue Fliesen dominierten das Ambiente. Die alte Lüftung reichte für kaum mehr als ein, zwei Trainingsdurchgänge aus. Die Materialkosten, insgesamt rund 30 000 Euro, stemmte die Gemeinde.

Mit dem Anbau linker Hand kamen Fenster und eine weitere Tür hinzu, der dunkle Gastraum erstrahlt in heller Tünche, und die Fliesen wurden ersetzt. „Hier kann man sich jetzt richtig wohlfühlen“, sagt Ralf Hose, Vorsitzender des Fördervereins.

In den angebauten Raum wurden Duschen integriert. „Da haben wir vor allem an die Handballer gedacht, die jedes Jahr zu unserem Pfingstturnier kommen“, sagt Bürgermeister Klaus Fissmann. Die neue Tür führt direkt auf den Sportplatz hinaus.

Wer die Kegelbahn oder die Dartautomaten privat nutzen will, meldet sich bei Dieter Sennhenn unter 0 56 58/83 07. Wer sich für das Profi-Training interessiert, kommt am besten am Dienstag ab 18 Uhr in den Ringgaukeller.

Von Stefanie Müller

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