Röhrda: Kirche feiert St. Martin mit Gottesdienst

Röhrda. Am Freitag, 6. November, fand ein Martinsgottesdienst unter der Leitung von Lektorin Anke Schädel statt. In einer voll besetzten Kirche und mit vielen angezündeten Kerzen stand Gottesdienst statt, in der die Geschichte von dem St. Martins Schwert im Mittelpunkt.

Glücklicherweise hatten ja die Kinder ihre Laternen dabei, denn pünktlich zum Gottesdienstbeginn ging das Licht aus. Und so kamen viele schöne Laternen und Kerzenlichter zum Vorschein und leuchteten damit in der dunklen Kirche.

Mittelpunkt war die Geschichte um Martin, der beim Kaiser ein guter Soldat wurde, der mit dem Schwert gut kämpfen und umgehen konnte. Er wurde aber unglücklich, weil er mit dem Schwert so viel Leid und Elend über die Menschen brachte. Die Begegnung mit einem Bettler, der frierend am Stadttor saß, brachte dann die Wendung in seinem Leben. Er teilte mit seinem Schwert seinen Mantel und gab eine Hälftedem Bettler – und erkannte, dass es durchaus gut ist, ein Schwert zu besitzen, aber fortan wollte er den Menschen nicht mehr Böses antun, sondern ihnen dienen und helfen, denn auch mit einem Schwert kann man viel Gutes tun.

Das Kindergottesdienstteam, Petra Sennhenn und Kristina Larbig-May bastelte viele „Schwerter der Hilfe und Liebe“, die dann an alle Kinder als Andenken an St. Martin verteilt werden konnten. Gleichzeitig wirkten sie auch in dem Gottesdienst mit. Anschließend fand ein kleiner Umzug durch die Straßen von Röhrda statt und endete beim Lagerfeuer vor der Pfarrscheune. Die Jugendlichen der Pfarrscheune hatten Kinderpunsch und Glühwein sowie Würstchen vorbereitet. (red)

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