Spende für pädagogische Arbeit

Heimatverein Datterode übergibt 500 Euro an Fritz-Delius-Haus

Für das Fritz-Delius-Haus: 500 Euro übergab Thomas Beck (Mitte) an die Beiräte des Wohnheims Markus Gerlach (links), Roswita Müller und Margot Kannengießer (rechts im Bild). Foto: Weber

Datterode. Seit 15 Jahren bietet das Fritz-Delius-Haus in Datterode Wohnplätze für Menschen mit Behinderung an.

Geführt wird es von den Werraland-Werkstätten in Eschwege, und die 36 Bewohner haben sich gut in die dörfliche Gemeinschaft integriert. Das findet auch der Heimatverein Datterode, dem einst auch der Datteröder Pfarrer Fritz Delius angehörte.ur Feier seiner zehnten Jahreslesung lud der Verein im November einen Verwandten von Delius ein, den renommierten Schriftsteller Friedrich Christian Delius aus Berlin, der im Veranstaltungsraum im Marktwert ein großes Publikum mit seiner Sprachfertigkeit und guten Beobachtungsgabe in seinen Texten beeindruckte.

Finanziert wurde die Lesung durch Spenden und Sponsoren. Der Verein Aufwind etwa hatte dem Heimatverein den Raum kostenlos überlassen, so konnten die Spenden, die an diesem Abend gesammelt wurden – insgesamt 500 Euro – dem Fritz-Delius-Haus zugute kommen.

„Der Name Delius hat einen Wohlklang in der Region“, sagte Thomas Beck, Vorsitzender des Heimatvereins. „Mit unseren Lesungen wollen wir regionale Geschichte sowie Geschichten und ihre Autoren in Einklang bringen.“ Da passte es gut, auch eine Verbindung zum Erbe der Familie Delius im Ort, das sich immerhin im Namen des Fritz-Delius-Hauses wiederfindet, zu knüpfen. Mit der Geldspende des Vereins soll pädagogisches Material zur Unterstützung der Kommunikation im Wohnheim angeschafft werden.

Gerd Hoßbach bedankte sich beim Vorstand des Vereins. Das Fritz-Delius-Haus gehörte zu den ersten Eröffnungen, die er vor 15 Jahren als Geschäftsführer der Werraland-Werkstätten übernahm.

Von Kristin Weber

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