Im Takt von Haus zu Haus

Hüttenkirmes Rittmannshausen endet mit Umspielen

Treffpunkt am Anger: Hier starten die Musikanten ihren Umzug durch Rittmannshausen. In Empfang genommen werden sie von Manuel Wirth und Sebastian Guicking (von links) sowie André Hossbach (kniend, rechts) vom Kirmesteam. Foto: Spanel

Rittmannshausen. Blasmusik liegt über Rittmannshausen: Jede Straße, jedes Gässchen und jeder Hof des Ringgauer Ortsteils sind erfüllt von den fröhlichen Klängen, welche sieben Hobbymusikanten aus Schnellmannshausen und Umgebung ihren Instrumenten entlocken.

Nach und nach mischt sich die Musik mit Kinderlachen, und je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr Rittmannshäuser schließen sich den Musikern auf ihrem Zug durchs Dorf an. Es ist Kirmesmontag, und das Dorffest des 120-Seelen-Ortes findet mit dem traditionellen Umspielen einen weiteren Höhepunkt. „Gespielt wird, was gewünscht wird“, sagt Sebastian Guicking, einer der Organisatoren der Rittmannshäuser Hüttenkirmes.

Geklingelt wird an jedem Haus; und als Belohnung für das Ständchen gibt es einen kleinen Imbiss sowie einen Obolus für die Kirmeskasse.

Gäste aus dem Norden

Auch vom Festzelt aus ist der fröhliche Musikzug gut zu sehen. Dort zieht das Organisationsteam – bestehend aus Sebastian Guicking, Christian Hossbach, André Hossbach, Manuel Wirth, Patricia Ritzau sowie Anna-Lena Saur – schon jetzt eine positive Bilanz. Überaus gut besucht gewesen sei ihr Fest: Nicht nur Gäste aus der eigenen und den umliegenden Gemeinden haben die Rittmannshäuser seit dem Kirmesbeginn am Donnerstag begrüßt – auch 19 Freunde aus Schaalby (Kreis Schleswig-Flensburg) haben den Weg in den kleinsten Ringgauer Ortsteil auf sich genommen, um das bunte Fest mitzuerleben.

Denn auf die Beine gestellt hat das junge Organisationsteam wieder einiges: Etwa die „Hüttendisco“ zur Einstimmung am Freitag und, thematisch passend, die „Hüttengaudi“ am Samstagabend. „Der überwiegende Teil des Publikums ist dem Aufruf, ganz traditionell in Dirndl oder Lederhose zu erscheinen, gefolgt“, sagt Manuel Wirth mit einem Lächeln im Gesicht. Ein echtes Erlebnis auch der Frühschoppen samt Alleinunterhalter am Sonntag: Die Stimmung sei großartig gewesen, „das Zelt hat gebebt“, sagt André Hossbach.

So steht wohl auch einer weiteren Auflage der Rittmannshäuser Hüttenkirmes in zwei Jahren nichts im Wege. Doch an ein Ende des gemeinsamen Festes will während des Umspielens am Montag noch niemand denken. Zu fröhlich und ausgelassen ist die Stimmung – und zu gern zelebrieren die Rittmannshäuser ihre Kirmes in bester Tradition des Ringgaus.

Von Emily Spanel

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