Erstes Projekt der Dorferneuerung: Der Rosenhang kann im Herbst bepflanzt werden

Weißenborn blüht bald was

Wasserspiele: Schon im nächsten Frühjahr soll auch der Wasserlauf am neu gestalteten Rosenhang in der Dorfmitte Weißenborns idyllisch plätschern, Bürgermeister Thomas Mäurer und Heimatvereinsvorsitzender Gerd Morgenthal freuen sich drauf. Foto: Salewski

Weißenborn. Noch sieht der Rosenhang in Weißenborn ziemlich kahl aus, aber schon im kommenden Frühjahr soll hier ein farbenfroher Hingucker für Einwohner und Gäste entstehen. Damit ist ein erstes Projekt der Dorferneuerung in Weißenborn nun fast abgeschlossen.

„Die harte Arbeit hat sich gelohnt“, meint Bürgermeister Thomas Mäurer. Gerade für ihn ist der Rosenhang mehr als nur eine einfache Verschönerungsmaßnahme, hier soll ein repräsentatives Schmuckstück für seine Gemeinde entstehen. „Die Blumen und das Grün werden Besucher willkommen heißen und für die Menschen aus Weißenborn hoffentlich gleichzeitig auch ein idyllischer Treffpunkt werden.“

Die Voraussetzungen dafür stimmen jeweils: Die eigens gefertigte Sitzgruppe steht bereits und auch der schmucke Wasserlauf aus Steinen kann im kommenden Frühjahr in Betrieb genommen werden. Bevor die Unternehmen anrückten, packten hier vor allem freiwillige Helfer aus dem Heimatverein tatkräftig an, um den Rosenhang wieder auf Vordermann zu bringen.

Über 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit haben sie investiert: „Wir finden das Projekt sehr wichtig und haben uns gerne eingebracht“, so Vorsitzender Gerd Morgenthal. Genau wie Bürgermeister Thomas Mäurer ist auch er überzeugt davon, dass es richtig war, das Projekt trotz des komunalen Schutzschirms umzusetzen.

Immerhin ist der Rosenhang mit 40 000 Euro veranschlagt, 10 000 Euro davon muss die Gemeinde für die Maßnahme zahlen: „Der Arbeitskreis Dorferneuerung hat die Projekte ausgearbeitet, bevor die Gemeinde unter den Schutzschirm kam“, so Mäurer, „so haben wir in den vergangenen Monaten unter den veränderten Vorzeichen genau überlegt, welche Maßnahmen wir nun noch umsetzen können und welche nicht“. Der Rosenhang und auch die Umbauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus in Rambach gehörten nicht nur für ihn unbedingt nach wie vor dazu.

Ferner ruft er alle interessierten Bürger dazu auf, sich am Arbeitskreis Dorferneuerung zu beteiligen und an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Infrastruktur für die Gemeinde teilzuhaben. Auch im Bereich Tourismus soll sich bald noch viel mehr tun.

So hat die Gemeinde unlängst die Genehmigung dafür erhalten, einen Premiumwanderweg zu bauen. Gemeinsam mit dem Naturpark Meissner-Kaufunger-Wald wird hier gerade fleißig gearbeitet.

Kommentare