Weißenborns Haushalt steht

Gemeinde plant mit Fehlbedarf von 28.060 Euro

Rambach. Frei nach dem Motto nur zusammen sind wir stark verabschiedete das neu konstituierte Gemeindeparlament von Weißenborn einstimmig und ohne Diskussionen den Haushalt für das Jahr 2016, das Investitionsprogramm für die Jahre 2015 bis 2019 und das Haushaltssicherungskonzept.

„Wir haben realistische Zahlenwerke vorgelegt bekommen, die in allen Teilen übersichtlich und nachvollziehbar sind. Wichtigster Bestandteil ist, dass wir als Schutzschirmkommune den Konsolidierungspfad eingehalten haben“, sagte Marko Heckerodt (SPD), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. Heckerodt ging auf einzelne Positionen des Haushaltes ein, der im ordentlichen Ergebnis – Erträge in Höhe von 1,942 Millionen Euro sowie Aufwendungen in Höhe von 1,972 Millionen Euro – mit einem Fehlbedarf von 28.060 Euro abschließt. Im Finanzhaushalt ist ein Zahlungsmittelüberschuss von 142.394 Euro festgesetzt.

Durch die teilweise umstrittene Erhöhung der Grundsteuern A und B konnten Mehreinnahmen in Höhe von 13.000 Euro generiert werden. Den Ausgaben stehen zudem höhere Zuwendungen (45.000 Euro) und geringere Aufwendungen bei der Schul- und Kreisumlage (5000 Euro) gegenüber. Der Stellenplan bleibt unverändert.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete Bürgermeister Thomas Mäurer von der umfassenden Befahrung aller hauptsächlich genutzten Wald- und Feldwege in der Gemeinde. In beiden Gemarkungen liegt Ausbesserungsbedarf vor, der sich in Weißenborn auf rund 40.000 Euro und in Rambach auf 10.000 Euro beläuft. Die Jagdgenossen Weißenborn und die Waldgemeinschaft Rambach haben bereits Zuschüsse signalisiert. Nach den Ausführungen des Bürgermeisters ist noch zu prüfen, inwieweit die Instandsetzung der Wege mit einem Förderprogramm verbunden werden kann. (mö)

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