Zeitpunkt ist günstig wie nie“

Gemeinde Weißenborn ist nun Mitglied der WFG

Weißenborn. Als letzte Kommune des Werra-Meißner-Kreises ist Weißenborn in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) eingetreten. Zuvor hatte der Kreistag in seiner September-Sitzung der Aufnahme der Gemeinde zugestimmt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema:

? Warum erfogt der Eintritt Weißenborns erst so spät?

! „Der Zeitpunkt ist günstig wie noch nie“, sagt Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer. Die Gemeinde könne von der Neuausrichtung der WFG, die derzeit im Gange ist, profitieren. Denn viele Aufgaben der jüngst aufgelösten Werratal Energie und Umweltgesellschaft (WEGE) werden nun der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zugeschlagen.

? Wie kann Weißenborn in der Zukunft profitieren?

! „Verbesserte Vermarktungschancen“ für Weißenborn erhofft sich Mäurer vom Beitritt. „Möglicherweise richten auch Gewerbetreibende oder Dienstleister ihr Augenmerk auf die Gemeinde“, so der Bürgermeister weiter. Zugleich warnt er vor zu hohen Erwartungen: Ein in Zahlen messbarer Erfolg werde sich voraussichtlich im nächsten Jahr noch nicht abzeichnen.

? Verschiebt sich mit dem Beitritt Weißenborns das Kräfteverhältnis innerhalb der WFG?

! Nein. Mit dem Eintritt Weißenborns als neues Mitglied übernimmt der Werra-Meißner-Kreis selbst auch einen zusätzlichen Geschäftsanteil. Das Kräfteverhältnis zu den anderen Anteilseignern wird sich so nicht verändern.

Von Emily Spanel

Rubriklistenbild: © Spanel, Emily

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