Turnermusikzug setzt am vierten Advent Tradition mit weihnachtlichem Umspielen fort

Musikreise durch den Ringgau

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Horst Busch (l.), Kapellmeister vom Turnermusikzug Röhrda, hat für die weihnachtliche Rundreise wieder ein schönes Programm ausgearbeitet.

Ringgau. „Alle Jahre wieder.“ Das ist nicht nur eines der schönsten Weihnachtslieder, sondern auch die Devise des Turnermusikzuges Röhrda. Der besucht nämlich Jahr für Jahr am vierten Advent die sieben Ringgauer Ortsteile, um die Einwohner mit weihnachtlichen Klänge zu unterhalten.

„Wir haben diesmal die Reihenfolge etwas anders gestaltet und dabei die Wünsche aus den Dörfern berücksichtigt. So wird uns der Bus am kommenden Sonntag um 12.30 Uhr zunächst zum Anger nach Rittmannshausen bringen“, erklärt TMZ-Sprecherin Eva-Maria Herger. Die nächste Station ist Lüderbach, wo die Spielleute um 13.30 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus erwartet werden. Am Dorfpark in Renda hält der Bus um 14.30 Uhr an, und eine Stunde später am Teichhof in Grandenborn, wo eine halbstündige Pause eingelegt wird. Am Feuerwehrgerätehaus in Netra erklingen die Weihnachtslieder um 17 Uhr, ehe es zum Anger nach Datterode (18 Uhr) geht. Am Finale wurde natürlich nichts verändert, das steigt wie immer in Röhrda, wo der Turnermusikzug sein Heimspiel hat und im gemütlichen Kreis am Anger noch ein bisschen feiert.

Der TMZ startet die Ringgaurunde mit 30 Musikern. Der Weihnachtsmann wird auch diesmal mit dabei sein und kleine Geschenke an die Kinder verteilen. An den musikalischen Haltestellen werden Plätzchen gereicht, heiße Getränke und auch Bratwurst vom Grill.

„Unser Programm ist von Kapellmeister Horst Busch wieder sehr liebevoll ausgewählt“, sagt Eva-Maria Herger. Neben den traditionellen Klassikern, wie „Stille Nacht“ oder „O du fröhliche“ kommt es auch zu modernen Einspielungen von „White Christmas“ und „Felize Navidad“. „Einige der Musiker-Neulinge, die in unserer Nachwuchsgruppe geschult werden, sind erstmals beim weihnachtlichen Umspielen dabei“, freut sich Eva-Maria Herger schon jetzt auf große Resonanz.

Von Harald Triller

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