Beim Festumzug in Renda war aber nicht nur ein besonderer Ehrengast dabei

Obama trinkt Klosterbräu

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Der Wahlkampf wird im Ringgau entschieden: Bei einer Flasche Bier genoss der vermeintlich mächtigste Mann der Welt die Kirmes in Renda in vollen Zügen und staunte nicht schlecht über die tolle Parade, die die Menschen hier auf die Beine gestellt hatten.

Renda. Zur Kirmes in Renda ist immer was los. Diesmal hatte sich sogar Obama zum Staatsbesuch angesagt.Mit einer Schar von Bodyguards feierte er nicht nur im Festzelt kräftig mit, sondern ließ sich auch beim Umzug gestern Nachmittag von den zahlreichen Zuschauern bejubeln.

Aber auch die anderen Akteure hatten sich wieder richtig viel einfallen lassen, um die Besucher aus nah und fern richtig zu unterhalten. So gab es auch mittelalterliche Ritter hoch zu Ross, feurig-männliche Spanierinnen, klebrig-süße Powerfrauen, eine Bande Topmoppels oder auch kriechende Griechen zu sehen, inklusive so mancher gesellschaftskritischer Seitenhiebe: „Hier in Renda ist ein Festumzug eben wirklich noch ein Festumzug“, lobten die Rengschen ihre bunte Parade, die vor Lebendigkeit und Energie nur so sprühte. Die Vereine und Gruppen setzten dabei auf ganz unterschiedliche Ideen, um zum Staunen und Nachdenken anzuregen. Zur Freude der Kinder vertieften sie alle auch sehr großzügig Süßigkeiten. Vor allem auch die Tatsache, dass wirklich alle Generationen vom Säugling bis zum Rentner vertreten waren, zeigte wie vielfältig und spannend es im Ringgau für alle Altersgruppen zugeht.

Allen voran schritten die stolzen Kirmespärchen, die sich für den Umzug richtig in Schale geworfen hatten. Sie zeigten sich angesichts des vollen Festzeltes am Vorabend und der tollen Stimmung im Dorf sehr zufrieden. Zur musikalischen Umrahmung des Festumzuges waren der Spielmannszug Werratal und der Fanfarenzug des Vfl Wanfried mit von der Partie.

Heute setzt sich die Kirmes ab 11 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen im Festzelt fort. Die Ulfetaler spielen auf.

Von Melanie Salewski

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