Mit ihrer traditionellen Zeltdisco starten Rendaer Brandschützer in die Kirmessaison

Rengsche eröffnen Saison

Neben rund 800 weiteren Gästen feierten die fünf Schüler zum ersten Mal auf der Zeltdisco in Renda: Laura Klein, Hannah Rabe, Gabriel Fischer, Jennifer Zauner und Mike Schäfer (v.l.). Foto: Wolfram Skupio

Renda. „Wir haben von Freunden gehört, dass die Zeltdisco super ist und sind deshalb zum ersten Mal hier“, berichtet Gabriel Fischer. Der Schüler aus Eschwege besucht mit seinen vier Freunden erstmals die Disco im Festzelt.

Die ist mittlerweile schon über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt. Denn auch aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind Jugendliche am Samstagabend extra nach Renda gekommen, um gemeinsam mit rund 800 Gästen die Festzeltsaison zu eröffnen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Wie in jedem Jahr ist unsere Zeltdisco auch heute sehr gut besucht“, freut sich Mario Achler, der Erste Vorsitzende der Rendaer Feuerwehr. Da ist es gerade 24 Uhr und an der Kasse der Feuerwehrleute vorbei strömen trotz später Stunde immer noch Gäste ins Festzelt.

Mehr als 20 Jahre schon gibt es die Zeltdisco. Entstanden ist die Party, weil der Zeltverleih Hendrich nach jedem Winter im April erstmals seine Festzelte aufbaut, um sie zu reinigen und zu warten.

Somit standen die Festzelte vollständig aufgebaut und ungenutzt herum, bis die Brandschützer aus Renda die Zeltdisco ins Leben riefen. Damit wurden die Zelte erstmals schon vor ihrer eigentlichen Bestimmung, nämlich Mittelpunkt der Kirmessen im Kreis zu werden, genutzt. Die Party organisiert die Feuerwehr, die Musik kommt ebenfalls aus Renda, vom Highlife-Discoteam. Und deren Mischung kam an am Samstag. Jugendliche und Junggebliebene feierten gemeinsam bis in den frühen Morgen zu altbekannten und modernen Hits und taten dabei auch noch Gutes.

„Mit dem Erlös unterstützen wir wie jedes Jahr die Arbeit der Jugendfeuerwehr“, erklärt Achler. Gabriel Fischer jedenfalls hat es gut gefallen, der Schüler kommt im nächsten Jahr wieder zur Zeltdisco.

Von Wolfram Skupio

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