Parlament genehmigt überplanmäßige Kosten - Erbe abgelehnt

6303 Euro für die Abfallbeseitigung

Die Stadtverordneten von Sontra haben am Dienstagabend eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 6303 Euro für das Abfallbeseitigungssystem zur Verfügung gestellt. Das Geld wird aus der Kostenstelle „Sanierung/Kanal“ zur Deckung entnommen.

Sontra. Mit dem Geld soll ein zweites Fahrzeug mit dem Barcode-Identifizierungssystem ausgestattet werden, um den Abfall effizienter zu transportieren. In diesem Zusammenhang wies Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer nochmals darauf hin, dass es zur doppelten Abrechnung kommen kann, wenn die Tonnen so hoch gefüllt werden, dass der Deckel nicht mehr geschlossen werden kann. „Wenn eine zweite Schüttung nötig ist, kostet es noch mal“, sagte der Bürgermeister. So sei das System. Fragen zur detaillierten Abrechnung würde Frau Brill von der Abfallbeseitigung unter 0 56 53/97 77 33 beantworten.

Weiterhin entschieden die Parlamentarier, ein Erbe auszuschlagen. Die Stadt Sontra wurde von einem Verstorbenen begünstigt. Die Folgen aus diesem Erbe seien allerdings negativ, so dass sich Magistrat und Stadtverordnetenversammlung dazu entschlossen haben, das Erbe nicht anzutreten.

Zum Ausbau der L 3459 zwischen Stadt- und Thurnhosbach: Um Baurecht zu schaffen, muss zunächst der Bebauungsplan geändert werden, weil durch die Verbreiterung der Straße von 4,20 Meter auf 7,50 Meter erhebliche Baumaßnahmen nötig seien. Dadurch könne sich der Baubeginn verzögern. (ts)

Von Tobias Stück

Kommentare