Beim Maibaumfest in Ulfen wird die Gemeinschaft aller Vereine des Ortes gefeiert

Altes erhalten, Neues erschaffen

Gut besucht: Der Heimat- und Förderverein Ulfen hatte das Maibaumfest organisiert. Foto: privat

Ulfen. Organisiert vom Heimat- und Förderverein fand das Maibaumfest in Ulfen großen Zuspruch bei vielen Besuchern aus den umliegenden Gemeinden und den Ulfenern selbst. Das Maibaumfest ist ein Brauch, der bis ins 13. Jahrhundert belegbar ist, als der Maibaum sich zum Sinnbild von Zuversicht und Hoffnung auf eine glückbringende und fruchtbare Frühjahrs- und Sommerzeit entwickelte.

Das Fest begann mit einer Andacht unter der Linde am Anger, umrahmt durch den Männergesangverein Ulfen. Anschließend gaben die Ulfener Jungs ein Ständchen mit zünftiger Blasmusik. Lustig ging es am Nagelklotz und beim Maßkrugschieben zu.

Sowohl Kaffee und Kuchen, Spanferkel, Leckeres vom Grill als auch Bier und nichtalkoholische Getränke wurden gereicht. Auch an die Kleinsten hatte man gedacht. Sie hatten Spaß bei einer Märchenstunde und konnten sich auf einer bunten Hüpfburg austoben.

Das Maibaumfest stand unter folgendem Motto: „Mein Dorf, das die Tradition in Ehren hält, hat mich mit vereinten Kräften aufgestellt. Nun betrachte mich genau und denke stets daran, dass einer allein nichts erreichen kann.“

So soll der Maibaum vor allem eine Gemeinschaft der Ulfener Vereine symbolisieren, die zusammenstehen und damit Stärke beweisen. Auch in Zukunft soll „Altes erhalten und Neues geschaffen werden“. Der Heimat- und Förderverein bedankt sich bei den zahlreichen Helfern und bei den Besuchern des Maibaumfestes. Der Erlös soll zur Erstellung eines neuen Wanderpremiumweges um Ulfen herum, mit Anbindung an den Werra-burgensteig, verwendet werden. (red)

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