Museum Wichmannshausen eröffnet Saison mit Ausstellung und Flohmarkt

Stöbern auf vollen Tischen: Zur Saisoneröffnung am Boyneburger Schloss gehört auch ein Flohmarkt.

Wichmannshausen. Der Museumsverein Wichmannshausen eröffnet in jedem Jahr am 1. Mai sein Museum und lädt bei Kaffee, Kuchen und Erbsensuppe zum Trödeln und Ausruhen ein. In diesem Jahr gab es eine besondere Ausstellung.

Das alte Boyneburger Schloss ist für viele Radfahrer und Wanderer ein traditionelles Ziel am 1. Mai: „Das Wetter hat wunderbar mitgespielt, ansonsten hätten wir im Museum gar nicht so viele Sitzplätze anbieten können wie auf dem Hof“, erklärte Arno Maske, Erster Vorsitzender des Museumsvereins. Dort gab es an vielen Stände jede Menge zu stöbern und zu entdecken. Im Inneren konnte man das Museum erkunden, darunter viele Pfeifen, die Dorothee von Boyneburg erworben hat und sie nun im Museum ausstellt. Auch die neue Sonderausstellung wurde zum ersten Mal gezeigt, die sich mit dem Design des 20. Jahrhunderts beschäftigt und den Titel „Vom Jugendstil zur Industrieform“ trägt. „Unsere Sonderausstellungen werden in jedem Jahr von Ulrike Hahn zusammengestellt, die dafür immer ein gutes Händchen hat“, erzählt Maske weiter.

Außerdem wurden zum ersten Mal die Fotos von Fotografin Doris Büschel gezeigt: Für ihr Projekt „1000 Wichmannshäuser“ portraitierte sie die Bewohner des Dorfes. 460 der rund 1000 Wichmannshäuser machten mit, einen Teil der Fotos konnte man auf Stellwänden anschauen, über den Beamer liefen dann alle von ihr gemachten Fotos.

„Wir freuen uns in jedem Jahr über den guten Zuspruch und haben auch für das restliche Jahr viel geplant, unter anderem wieder ein Whiskey-Tasting, das beim letzten Mal sehr gut angekommen ist“, erklärte Arno Maske abschließend.

Das Museum hat jeden ersten und dritten Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung geöffnet, alle weiteren Informationen zu Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.museum-wichmannshausen.de.

Von Sonja Berg

Kommentare