Blickpunkt und Warenkorb:Ein neuer Ort der Begegnung in Sontra

Kunstvolle Leckereien: Die Landfrauen Sontra haben zur Neueröffnung des Blickpunkts und Warenkorbs insgesamt 25 Torten und Kuchen gebacken. Sie werden die renovierten Räume in Zukunft mitnutzen.

Sontra. Die beiden sozialen Einrichtungen Warenkorb und Blickpunkt haben in Sontras Innenstadt den Umzug gewagt - und sich richtig entschieden.

Dass der Umzug die richtige Entscheidung gewesen ist, betonte die Vorsitzende der Bürgerhilfe Sontraer Land, Barbara Persch, am Donnerstagnachmittag mehrfach. Zur Neueröffnung von Blickpunkt und Warenkorb, zwei sozialen Einrichtungen in der Stadtmitte von Sontra, kamen zahlreiche Besucher, darunter Bürgermeister Thomas Eckhardt und Kreisbeigeordneter Lothar Hellwig. „Dass wir heute in diesem Rahmen feiern können, macht mich ein bisschen stolz. Ohne unser großartiges Team hätten wir das nicht geschafft“, sagte Persch.

Die Einrichtung

Die renovierten Räumlichkeiten können in unterschiedliche Bereiche eingeteilt werden. Einst ein Fachgeschäft für Kinderwaren, kann im vorderen Teil der angemieteten unteren Etage, dem Blickpunkt, zukünftig gemeinsam gekocht und gegessen werden. Schon jetzt wird in der Begegnungsstätte einmal pro Woche ein Mittagessen an alleinstehende Menschen ausgeteilt. Der Warenkorb ist aus seinen bisherigen Räumen ausgezogen und nun gemeinsam mit dem Blickpunkt im Niedertor 1 untergebracht.

Die Nutzung

Im Blickpunkt ist jedoch nicht nur die Bürgerhilfe tätig. Jeden Montag tagt dort die mobile Demenzgruppe der Awo. Donnerstagnachmittags findet regelmäßig die Sprechstunde des Hospiz-Vereins statt. Außerdem machen die Sontraer Landfrauen von der eingerichteten Küche Ge-brauch. Zudem wurde, wie Barabara Persch erklärt, eine Spielstunde für in Sontra lebende Flüchtlingskinder eingerichtet. Menschen aus unterschiedlichen Nationen treffen sich hier mehrmals pro Woche. Ab Mai wird ein weiteres Projekt verwirklicht: Ein Freiraumcafé soll zur Begegnungsstätte für Frauen und Familien werden.

Ziel aller Aktivitäten ist, den sozialen Kontakt unter den Menschen zu vertiefen. Dies macht sich die Bürger-hilfe Sontraer Land bereits seit acht Jahren zum Ziel.

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