Fußweg zum Teich, marode Brücke über die Sontra und Parkplatz werden neu gestaltet

Die Breitwiese aufwerten

Sontra. Die Stadt Sontra setzt mit dem dritten Bauabschnitt die Neugestaltung des Naherholungsgebietes Breitwiese fort. Bis Ende September sollen die am kommenden Montag beginnenden Arbeiten abgeschlossen sein.

„Wir nehmen uns des Fußwegs am Breitwiesenteich an und wollen die marode Fußgängerbrücke über den Sontrabach erneuern, die hin zum Bahnhof führt“, erklärt der Büroleiter der Stadt Sontra, Jürgen Kniepkamp.

Zunächst wird allerdings der Parkplatz gegenüber von dem Verbrauchermarkt in der Burhaver Straße um 90 Grad gedreht und mit einer Hecke umrandet. Er soll nicht nur Abstellplatz für Autos sein, sondern auch Wohnmobilen dienen: „Wir wollen den Touristen ein ansprechendes Umfeld anbieten“, so Jürgen Kniepkamp. Mit Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Stadtzentrums sieht er eine deutliche Verbesserung im Bereich des Fremdenverkehrs. „Fakt ist, dass mit diesem dritten Bauabschnitt das Naherholungsgebiet Breitwiese erheblich aufgewertet wird“, sagt Hauptamtsleiter Jürgen Kniepkamp.

Den Verantwortlichen im Rathaus wie auch den Planern war klar, dass tagsüber für die enorm frequentierten Stellplätze an der Burhaver Straße eine Ausweichmöglichkeit geschaffen werden muss. Folglich wird in einem ersten Schritt die befestigte Decke der Fläche entlang der Vimoutiersstraße abgetragen und der Unterbau so hergerichtet, dass er zumindest als provisorischer Parkplatz genutzt werden kann.

„Erst danach beginnen wir mit dem Ausbau des neuen Parkplatzes“, bittet Oberamtsrat Jürgen Kniepkamp die Autofahrer schon eine knappe Woche vor Baubeginn, sich auf die neue Situation einzustellen.

Mit dem Ende des dritten Bauabschnitts ist die Neugestaltung der Breitwiese aber noch lange nicht abgeschlossen. Jürgen Kniepkamp: „Im kommenden Jahr legen wir einen vierten Abschnitt nach. Dann wird die Schotterfläche des provisorischen Parkplatzes zurückgebaut. Und es entsteht eine Gehwegverbindung von der Burhaver Straße bis zum Niedertor, wo auch noch attraktive Freizeitangebote entstehen werden.“

Erst dann ist der letzte Schliff Vergangenheit, erst dann wird abgeschlossen sein, was vor vielen Jahren mit den ersten Ideen seinen Lauf genommen hat.

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