Klare Worte: Sontras neuer Bürgermeister will Fairness und Offenheit

Sontra. Mehr Fairness und Sachlichkeit, mehr Transparenz und Engagement: Sontras künftiger Bürgermeister Thomas Eckhardt (SPD) machte bei seiner Vereidigung am Dienstagabend klar, wie er in den kommenden sechs Jahren die Stadt führen möchte.

In seiner Antrittsrede vor der Stadtverordnetenversammlung und rund 200 geladenen Gästen rief er eine Kultur des Miteinanders aus, die er in der Politik, in der Verwaltung und im Umgang mit der Bevölkerung vorleben möchte.

Zuvor war Eckhardt von Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter in seinem neuen Amt vereidigt worden. Thomas Eckhardt setzte sich in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai gegen seinen Kontrahenten Michael Stein (CDU) mit 63,3 Prozent der Stimmen durch. Eckhardt dankte Stein nocheinmal öffentlich für einen fairen Wahlkampf.

Amtsinhaber Karl-Heinz Schäfer hatte sein Amt nach zwölf Jahren zur Verfügung gestellt. Seine Amtszeit endet am 31. Oktober. Offiziell verabschiedet wird er in der Stadtverordnetenversammlung am 14. Oktober. Eckhardt dankte Schäfer für seine Lebensleistung.

Einigkeit im Parlament

Der 38-jährige Thomas Eckhardt sagte in seiner Antrittsrede, dass er seinen Amtsantritt jetzt herbeisehne. Am 1. November beginnt seine Arbeit als Bürgermeister. Für seine bis zum 31. Oktober 2020 dauernde Amtszeit hat sich Eckhardt mehr Einigkeit in der parlamentarischen Arbeit, den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit mit Nentershausen und Herleshausen, die Serviceorientierung der Stadtverwaltung und einen Stimmungswechsel in der Bevölkerung zur Aufgabe gemacht.

Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und den Vereinen aus Sontra und dem Werra-Meißner-Kreis wünschten Eckhardt die nötige Durchsetzungskraft für die neue Aufgaben.

Von Tobias Stück

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