Susanne Knoff hat sich den Namen für das Kängurubaby ausgedacht

Der erste Besuch bei Wakaby

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Tierasyl: Tierpfleger Peter Wischnewski (links) zeigt Susanne und Ralf Knoff den Reptilienzoo. Foto: Berg

Sontra. „Ist das niedlich“, sind sich Susanne, Ralf und Sophie Knoff aus Oberhone einig, als sie zum ersten Mal den Kopf des kleinen Wallaby-Babys aus dem Beutel des Muttertiers blicken sehen. Wakaby wird das kleine Wallaby-Känguru ab sofort heißen, den Namen hat sich Tierpfleger Peter Wischnewski vom Reptilienzoos Sontra unter den vielen Einsendungen an die Werra-Rundschau ausgesucht.

„Wakaby war sofort in der engeren Auswahl, und es passt perfekt zu dem Kleinen“, sagt Wieschnewski. Susanne Knoff kam auf den Namen. Es sei eine Wortkreation aus Wallaby und Känguru, erklärt sie. „Ich habe kurz überlegt und kam dann auf Wakaby“, sagt sie. „Ich war sofort von diesem Namen begeistert.“ Am Sonntag war Familie Knoff in Sontra, um das kleine Känguru zu sehen, aber auch um eine private Führung durch den Reptilienzoo zu bekommen. Vor gut vier Wochen schaute das kleine Kängurubaby zum ersten Mal aus dem Beutel der Mutter und eroberte die Herzen der Besucher im Sturm. Wakaby ist mittlerweile rund ein halbes Jahr alt. „Noch vier Wochen wird es dauern, bis es den Beutel der Mutter verlässt, danach wird es selbst mit den vier anderen Kängurus das Gehege unsicher machen“, erklärt Peter Wischnewski.

Anschließend führte der Tierpfleger die Namensgeber noch durch den Reptilienzoo und gab viele Informationen zu den Tieren und den Alltag in der Reptilienauffangstation. Auch von Ara Jörg war Familie Knoff gleich begeistert.

Bilder vom Besuch im Reptileinzoo

Familie Knoff im Reptilienzoo Sontra: Besuch bei Wakaby

Aber auch von den Schlangen, Chamäleons und Echsen waren die Besucher sehr angetan und stellten viele Fragen an Peter Wischnewski. Der Sontraer Reptilienzoo ist eine gemeinnützige Einrichtung und wird durch Spenden, Eintrittsgelder und Patenschaften finanziert. Er ist eine zentrale Anlaufstelle für gefundene, abgegebene, beschlagnahmte und sichergestellte Tiere aus tierquälerischer Haltung sowie illegalem Handel und nimmt auch Tiere auf, die von ihrem Besitzer aus einer Notlage heraus nicht mehr versorgt werden können. „Jeder kann bei uns eine Patenschaft für ein Tier übernehmen und bekommt dafür kostenlosen Eintritt“, so Wieschnewski. Familie Knoff denkt über die Patenschaft für Wakaby nach: „Namensgeber und Pate, das wäre doch eine super Sache, wir wollen auf jeden Fall noch mal wieder kommen und sehen, wie Wakaby zusammen mit den anderen über die Wiese hüpft“, erklärt Susanne Knoff.

Von Sonja Berg

 

Der Reptilienzoo in der Mühlbergstraße 12 in Sontra ist donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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