Gemütlich, familär, erfolgreich: Die ASH-Messe in Sontra

Sontra. Die Messe des Aktionsbündnisses Sontraer Handel lockte am Wochenende über 10 000 Menschen an. Unternehmen und Vereine präsentierten sich an fast 70 Ständen. Zum 20. Mal fand die Messe statt. Zum Jubiläum waren die Organisatoren an den ursprünglichen Veranstaltungsort, das Sontraer Bürgerhaus, zurückgekehrt.

Familiär und gemütlich: Die ASH-Messe in Sontra

Es ist neben der Breitwiesn der Höhepunkt des Jahres in Sontra: Am Wochenende strömten über 10 000 Besucher ins kurzfristig in Messe- und Kongresszentrum umbenannte Bürgerhaus zur Messe des Aktionsbündnisses Sontraer Handel. An über 60 Ständen präsentierten sich Firmen und Vereine aus der Region. Traditionell erwies sich der Sonntag als besucherstärker gegenüber dem Samstag.

Zur Begrüßung musste ASH-Chef Martin Jordan im Foyer mangels Bühne auf eine Getränkekiste klettern, Bürgermeister Thomas Eckhardt tat es ihm gleich. Die beiden weiblichen Rednerinnen Valerie Plet aus Sontras Partnerstadt Vimoutiers und Kreisbeigeordnete Helga Först verzichteten. Die einzige Gelegenheit, bei der die Veranstalter improvisieren mussten. Ansonsten wirkte die Messe für die Besucher perfekt durchgeplant. Jordan hatte sich dafür sogar extra zwei Wochen Urlaub genommen. „Andere erholen sich am Strand, mich erholt sowas hier“, sagte er und sein Bündniskollege Axel Fahnert unterstrich: „Für eine Handelsmesse sind wir wenig kommerziell, sondern vermitteln eine eher familiäre Atmosphäre.“

Die Besucher der Messe zeigten sich neugierig und interessiert an Produkten und Unternehmen. Die nach der Rückkehr der Messe an ihren ursprünglichen Standort etwas engeren Gänge waren dabei kein Problem, sorgten auch wegen der näher aneinandergerückten Stände sogar eher für „Gemütlichkeit“, so Martin Jordan. Das Angebot der Stände war vielfältig. Viele stellten Produkte aus, boten an, Waren auszuprobieren und lockten mit speziellen Messepreisen. Sowohl Aussteller als auch Besucher nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Kaum ein Stand, an dem nicht auch über das normale Verkaufsgespräch hinaus gefachsimpelt oder auch einfach nur gespaßt wurde.

Guten Zulauf genossen auch die Aussteller im eigens aufgebauten Zelt, das Organisator Axel Fahnert am Samstagmorgen gerade noch rechtzeitig geheizt hatte. „Morgens um sieben hatten wir hier noch knapp über null Grad“, sagte er. Zur Eröffnung sei die Temperatur dann aber „publikumstauglich“ gewesen. Warm genug war das Zelt dann auch am Sonntag, so dass der Ausfall der Heizung gegen Mittag verschmerzt werden konnte. Wer dann noch fror, konnte sich am kulinarischen Angebot auf dem Parkplatz vor dem Messe- und Kongresszentrum bei allerlei angebotenen Köstlichkeiten von innen wärmen.

Schon zu Beginn hatte Bürgermeister Thomas Eckhardt den Organisatoren der Messe für ihr Engagement gedankt und versprach, sie zum Essen einzuladen. Fahnert nahm noch im selben Augenblick an und konterte aus dem Stegreif: „Ich steuer dann den Nachtisch bei.“

Von Lasse Deppe

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