Viele wollen Frisches

Gute Resonanz beim ersten Wochenmarkt in der Sontraer Braugasse

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Zufrieden mit der Resonanz: Blumenhändler Michael Hottenroth zog am ersten Tag des Marktes an der Braugasse in Sontra positive Bilanz und freute sich über viele Kunden.

Sontra. „Es ist heute richtig was los hier“, rief Mittwochmittag eine Frau quer durch die Sontraer Braugasse Bürgermeister Thomas Eckhardt entgegen. Und sie hatte recht. Der erste zentrale Markt zog viele Bürger in die Innenstadt.

Sechs Stände boten ein Sortiment aus Blumen und Lebensmitteln, das gute Wetter spielte allen Beteiligten in die Karten. Alle Händler freuten sich über viel Kundschaft, auch der Einzelhandel in der angrenzenden Innenstadt dürfte profitiert haben.

Verkehrsberuhigt: Die Braugasse ist zur Marktzeit nur in eine Richtung befahrbar und bietet so sogar Parkplätze. Foto: Deppe

Diese Anbindung war eines der Kriterien, als sich die Stadt in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Sontraer Handel für den Standort entschied. „Jetzt hoffen wir auf eine gewisse Eigendynamik“, sagte Eckhardt, „die Standbetreiber könnten selbst noch andere Händler anlocken.“ Er selbst würde sich einen Imbissstand und ein Obst- und Gemüseangebot wünschen. Platz ist noch da. Der Markt könnte sich dann auch in die Niederstadt ausbreiten. Die Braugasse wird für die Marktzeit, mittwochs 9 bis 13 Uhr, zur Einbahnstraße. Das beruhigt einerseits den Verkehr, bietet aber auch die Möglichkeit, gegenüber der Stände zu parken. Die Stadt kommt damit besonders älteren Menschen entgegen, die jetzt nur kurze Wege zu bewältigen haben. Ein Aspekt, der auch gegen den alten Standort auf dem Marktplatz vor dem Rathaus sprach. „Da hatten die Menschen mit Rollator oder Rollstuhl fast keine Möglichkeit, zu uns zu kommen“, sagt Alois Brüggemann aus Breitau, der frische Brote und Marmeladen, aber vor allem frischen Spargel anbot.

Ebenso beliebt bei den Kunden war ein Klassiker: Die Ahle Worscht an „Wedis Wursthäuschen“ gab es im Angebot. „Zur Einführung“, wie Betreiber Günter Wedeleit erzählt. Er war vom neuen Markt ebenso begeistert wie Blumenhändler Michael Hottenroth, der zusammenfasste: „Der Markt in dieser Form ist für alle optimal“. Ein Anreiz für die Beschicker ist auch, dass keine Standgebühr erhoben wird. „Das soll auch so bleiben“, sagt Eckhardt.

Von Lasse Deppe

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