Breitauer veranstalteten erstmals Dorfolympiade

Ein Hauch von Profisport im Ulfetal

Blindenschubkarrenrennen: Jörg Bode setzt Margot Rabe den Helm auf. Dann wird sie von Marlies Bednarek per Funk geführt. Foto: Skupio

Breitau. Dabei sein ist alles, das war das Motto von Breitaus erster Dorfolympiade, die am Samstag durch alle Vereine ausgerichtet wurde. „Die Wettkämpfe sollen vor allem Spaß machen und die Geselligkeit fördern“, erklärt Andreas Schweitzer, Vorsitzender des Fördervereins Breitau.

Acht Disziplinen haben sich die sportlichen Breitauer für ihre ganz eigene Olympiade einfallen lassen. Neben der Bewegung war vor allem Geschicklichkeit und Konzentration gefragt. Der Bierkistenwettlauf und der Geschicklichkeitslauf mussten witterungsbedingt ausfallen.

Übrig blieben ein Kettcarparcours, Luft- und Lasergewehrschießen, der heiße Draht, eine Kugelbahn mit Tennisbällen, Löschen mit der Kübelspritze und die Geschicklichkeitsfahrt mit der Schubkarre. Hierbei kam es nicht nur darauf an, schnell zu sein und dabei möglichst wenig Wasser aus einem Eimer in der Karre zu verschütten.

Zusätzlich bekam der Schubkarrenfahrer einen Helm mit Augenklappe aufgesetzt. Den Parcours absolvierte er nun auf Anweisungen, die sein Teampartner über Funk gab. Denn bei den Breitauer Olympischen Spielen war Teamgeist gefragt, die Disziplinen mussten mit Zweierteams in drei Altersgruppen erfüllt werden. Für Besucher bis sechs Jahren stand ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm bereit. Breitaus Jugend nutzte das Sportfest außerdem, um ihren in Eigenarbeit frisch gestrichenen Jugendraum zu präsentieren.

Selbstgebackener Kuchen, Getränke und Bratwurst rundeten die Auftaktveranstaltung in Breitau noch kulinarisch ab. (wrs)

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