Interkommunale Planung schreitet voran

Gewerbegebiet Husarenpark: Werbung jetzt per E-Mail

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Das Schild steht schon: (von links) Ralf Hilmes (Nentershausen), Bernd Rudolph (Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg), Siegfried Rauer (Wirtschaftsförderung Werra-Meißner), Landrat Stefan Reuß, Burkhard Scheld (Herleshausen), Alexander Bestvater (B3Plus-Agentur, Thomas Eckhardt (Sontra) und Sigrid Ermisch-Huj vom Sontraer Bauamt.

Um das Interkommunale Projekt "Gewerbegebiet Husarenpark" bei Sontra voranzutreiben, sollen potenzielle Kaufinteressenten in ganz Deutschland jetzt per Email informiert werden.

Die Planungen für das interkommunale Gewerbegebiet Husarenpark der Stadt Sontra und den Gemeinden Herleshausen und Nentershausen schreiten voran. Firmen und Gewerbetreibende aus ganz Deutschland sollen ab sofort per E-Mail über das bestehende Angebot informiert werden. Indem man jetzt in die aktive Vermarktung des Projekts einsteige, soll das langfristige Ziel, nämlich die Entstehung von Arbeitsplätzen, weiter forciert werden. Das gaben die beteiligten Bürgermeister und Vertreter der Wirtschaftsförderung Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg heute vor Ort bekannt. Bisher gibt es laut Auskunft von Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt zwei Interessenten, mit denen man in konkreten Verhandlungen stehe.

Infos über den elektronischen Weg

Auf einer noch freien Fläche von 170 000 Quadratmetern soll rund vier Kilometer südöstlich von Sontras Kernstadt auf dem Areal der ehemaligen Husarenkaserne ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen. Die Fläche ist sofort bebaubar. Weil das Gelände derzeit aber an einen Autohändler vermietet wird, sei eine Besichtigung für potenzielle Interessenten bisher nicht möglich gewesen, erklärt Eckhardt. Auf elektronischem Weg über das Internet erhalten mögliche Käufer jetzt ein umfangreiches Portfolio zum Gewerbegebiet Husarenpark. Im vergangenen Jahr wurde extra eine Homepage erstellt, die das gesamte Vorhaben im Detail erläutert. Außerdem wurden 500 Info-Mappen gedruckt, die zusätzlich an Firmen verteilt werden.

Quadratmeterpreis zwischen zehn und 20 Euro

Der Quadratmeterpreis in der zur Verfügung stehenden Fläche beträgt zwischen zehn und 20 Euro und steht in Abhängigkeit zu den Planungsabsichten des Unternehmens sowie den neu errichteten Arbeitsplätzen.

Große Bedeutung für Partner

Für die interkommunalen Partner, die in engem Schulterschluss mit der Wirtschaftsförderung der Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner arbeiten, ist das gesamte Projekt von großer Wichtigkeit. Ralf Hilmes, Bürgermeister von Nentershausen sagt: „Abgesehen von der Schaffung neuer Arbeitsplätze würden wir von den Einnahmen der Gewerbesteuer profitieren. Die werden – gemessen an den Einwohnerzahlen – auf die beteiligten Partnerkommunen verteilt.“

Von Pelle Faust

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