Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Kultur Räume Sontra“ mit Adam-von-Trott-Schülern

Lesung gegen den Leerstand

Sind gut vorbereitet: Bürgermeister Thomas Eckhardt (von links), Apotheker Helmut Witzel, Nurgül Sarikaya, Jannis Gernert, Laura Rammenstein, Dennis Wetterau und Ludger Arnold. Foto: nh

Sontra. Den Leerstand in der Innenstadt effektiv nutzen: Das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe „Kultur Räume Sontra“, die am Samstag, 23. April, dem „Welttag des Buches“, mit einer Lesung in der ehemaligen Buchhandlung Oertel am Marktplatz Sontra startet. Die Adam-von-Trott-Schule lädt zu diesem Literatur-Café ein.

Gemeinsam mit dem ersten Stadtrat Alwin Hartmann lesen Schüler des Deutschkurses der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung des Pädagogischen Leiters Ludger Arnold in der Zeit von 11 Uhr bis 13 Uhr vor und bieten auf dem Marktplatz Kaffee, Kuchen und Waffeln an. Der Ton wird per Lautsprecher nach draußen übertragen.

„Wir wollen mit dieser Aktion Lust auf Lesen machen und deshalb lesen die Beteiligten aus ihren aktuellen Lieblingsbüchern aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Literatur“, erläuterte Arnold das Vorhaben, das von der Apothekerfamilie Witzel tatkräftig unterstützt wird.

Die Veranstaltungsreihe „Kultur Räume Sontra“ soll auf Leerstand aufmerksam machen, um den für eine neue Nutzung attraktiver zu machen. Weitere Veranstaltungen sollen noch in diesem Jahr folgen, verspricht Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Die Idee für die „Kultur Räume Sontra“ wurde im Rahmen des Demografiedialogs im Januar 2015 geboren, Ausgangspunkt waren freie Geschäftsräume im Zentrum der Stadt. Diese Räumlichkeiten sollten für die Sontraer Bürger und interessierte Gäste als kulturelle Veranstaltungsstätten erlebbar gemacht werden. „Dabei steht die vorübergehende Nutzung als Kulturraum und Ausstellungsstätte nicht im Widerspruch zu einer langfristigen Neuvermietung, sondern soll diese im Gegenteil anregen“, erläutert Eckhardt. „Für eine Vermietung stehen die Räume weiterhin jederzeit zur Verfügung.“

„Die Lesung ist der Auftakt eines Projektes, aus dem mit etwas Engagement ein regelrechter Kultursommer entstehen könnte“, regt Bürgermeister Eckhardt an. • Wer Leerstand vermieten oder für Kulturveranstaltungen anbieten kann, meldet sich unter 0 66 78/91 91 69. (lad)

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