Sein Verein ist das Dorf: Ulfens Ortsvorsteher Michael Stein

Das gerade abgeschlossene Projekt in der Hand: Michael Stein mit dem neuen Dorf-Logo von Ulfen vor dem Ortsvorsteher-Schild an seinem Haus. Foto: Künemund

Ulfen. „Mein Verein ist das Dorf." So bewertet Ulfens Ortsvorsteher Michael Stein sein ehrenamtliches Engagement.

Denn er hat sich auf die Fahnen geschrieben, sein Heimatdorf voranzubringen. Das tut er als Kommunalpolitiker und über Vereinsarbeit. Die Grenzen sind oft fließend.

15 Jahre Ortsbeirat, fünf Jahre Ortsvorsteher, zehn Jahre Stadtverordneter, fünf Jahre CDU-Stadtverbands-Vorsitzender und ebenso lang Kreistagsabgeordneter - das ist die politische Vita von Michael Stein. „Als ich die Daten mal zusammengetragen habe, war ich selbst ganz schön erstaunt. Denn eigentlich bin ich doch noch gar nicht so alt“, scherzt der 43-Jährige.

Was ihn motiviert, sich in diesem Maß in seiner Freizeit ehrenamtlich einzubringen? „Wenn ich mit den Bürgern zusammen Projekte realisiere und dann wirkliche Erfolge zu sehen sind, hat sich die ganze Arbeit gelohnt“, erklärt Stein. Als Beispiel nennt er die Fertigstellung des Premiumwanderwegs P20 bei Ulfen. „Damit hatte ich drei Jahre lang zu tun“, sagt Stein.

Um explizit die Verschönerung und Außendarstellung des Orts voranzutreiben, hat der Ulfener vor drei Jahren den Heimat- und Förderverein gegründet, dessen Vorsitzender er seit 2015 ist. „Da können wir Dinge leisten, die ein Fußball- oder Gesangverein nicht kann. Das hat bei uns im Ort noch gefehlt, wenngleich der ehrenamtliche Einsatz und der Zusammenhalt hier schon immer super waren“, sagt Michael Stein. Außerdem sei die Kombination zwischen Ortsbeirat beziehungsweise Ortsvorsteher und dem Heimatverein ideal, um im Dorf etwas zu bewegen.

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