Breitwiese in Sontra verwandelt sich derzeit in ein großes ASH-Messe-Paradies

Stadt aus Zelten entsteht

Akkordarbeit: Rund 4000 Quadratmeter Zelt bauen die Mitarbeiter der Firma Hendrich auf der Breitwiese auf, damit für die Messe am ersten April-Wochenende alles vorbereitet ist. Fotos: Sonja  Berg

Sontra. Der Startschuss in die heiße Phase zur ASH-Messe ist längst gefallen. Fleißig wird bereits seit Anfang der Woche auf der Breitwiese gewerkelt, damit pünktlich in einer Woche die Messetüren öffnen können.

Henry Hendrich und sein sechsköpfiges Team bauen die größte Zeltstadt Nordhessens auf, damit am kommenden Wochenende Aussteller wie Besucher gleichermaßen zufrieden sind.

Trostlos: Noch sieht es ziemlich trist aus auf dem Gelände der Breitwiese, doch wenn alles fertig aufgebaut ist kann die Messe los gehen.

„Wir liegen etwas hinter der Zeit, eigentlich wollten wir bereits eine Woche früher beginnen, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erklärt Inhaber Henry Hendrich. Wo jetzt das Zelt steht lag vor einer Woche noch Schnee und der Boden war gefroren. Um den Zeltbau vorwärts zu treiben wird auch am Samstag fleißig weitergearbeitet.

Um die Arbeiten zu unterstützen haben sich bereits einige Aussteller angekündigt, die die Zeltbauer unterstützen wollen und selbst Hand am Zelt anlegen werden. „Alle sind eingeladen uns dabei zu unterstützen“, so ASH-Vorstandsmitglied Axel Fahnert. Am Mittwoch soll der Zeltbau abgeschlossen werden, ab Donnerstag können die Aussteller aufbauen.

Rund 4000 Quadratmeter Zelt werden in der Breitwiese neben dem Ententeich errichtet, dazu kommt noch eine große Freifläche, auf der ebenfalls viele Aussteller ihre Produkte zeigen werden. „Wir haben über 100 regionale Aussteller an Bord, die ihre Waren und Neuheiten präsentieren werden“, so Fahnert. „Es ist unglaublich, mit wie viel Liebe, Mühe und Engagement die Stände geplant werden, hier kann man einiges erwarten“.

Da die Wetterlage auch für die kommende Woche noch nicht klar ist, wurde für die Messe noch mal extra Heizungen bestellt. „Wir bekommen jetzt doppelt so viele Heizungen wie normal, bei uns soll keiner frieren“, berichtet Axel Fahnert von den Vorbereitungen.

Neben den Zelten für die großen Ausstellern gibt es in diesem Jahr ein extra Zelt, in dem sich die heimischen Vereine präsentieren können. Der Turnverein, die Kleingärtner, die Bergknappen und viele weitere werden ihre Arbeit traditionell vorstellen, erstmals gibt es in diesem Jahr auch einen Stand des Breitwiesn-Arbeitskreises, der für das neue Sontraer Fest wirbt und die Aktionen vorstellt. „In diesem Zelt findet am Sonntag früh um 10 Uhr auch der Messegottesdienst mit Pfarrer Johannes Meier und dem Posaunenchor statt“, so Fahnert über den Start in den zweiten Messetag.

Von Sonja Berg

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