Bundestag: SPD-Unterbezirke nominieren Michael Roth

Sontra. Es ist das beste Ergebnis, das er bisher bei einem Nominierungsparteitag erhalten hat: Mit fast 98 Prozent Zustimmung schickten die Sozialdemokraten aus den Unterbezirken Werra-Meissner und Hersfeld-Rotenburg ihren Bundestagsabgeordneten Michael Roth am Samstag in den nächsten Wahlkampf.

„Diese großartige Unterstützung gibt mir viel Kraft und Mut“, bedankte sich der Politiker, der den Wahlkreis bereits seit 1998 in Berlin vertritt, bei den im Bürgerhaus Sontra versammelten Genossen für das große Vertrauen, das sie ihm weiterhin entgegen bringen. 139 Delegierte hatten abgestimmt, 136 mit Ja, zwei mit Nein, einer enthielt sich der Stimme. Zuvor hatten die stellvertretende Vorsitzende des Unterbezirks Werra-Meissner, Margarete Koschel-Naahs sowie der Hersfelder Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke deutlich gemacht, warum Michael Roth dieses Vertrauen aus ihrer Sicht verdient: Er sei ein moderner Politiker, der kompetent und verbindlich für die Interessen der Bürger in seiner Heimat streite.

Er sei mit der Region und der Sozialdemokratie tief verwurzelt, immer wieder suche er direkt das Gespräch mit den Menschen vor Ort, nicht nur während seiner Sommertouren oder seiner Praktika in Betrieben. Dank seiner Empathiefähigkeit, die sich mit Erfahrung und hohem fachlichen Wissen paare, sei er in der Lage die Bevölkerung in besonderer Weise in Berlin zu vertreten.

„Er ist der richtige Kandidat für uns“, so Torsten Warnecke, „gerade auch im Hinblick auf seine besonderen politischen Funktionen.“ So sei Michael Roth nicht nur europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, sondern vertrete auch die hessischen SPD-Bundestagsabgeordneten als Landesgruppensprecher. Zudem sei er auch als Generalsekretär der SPD in Hessen ein Garant dafür, dass die Interessen des Bundeslandes in Berlin nicht zu kurz kämen.

Ehrenamtlich engagiert

Auch das ehrenamtliche Engagement Michael Roths in der evangelischen Kirche hob Torsten Warnecke hervor: „Auch in unserer Partei gibt es Christen“, so Warnecke, der gleich noch so einige Seitenhiebe in Richtung CDU verteilte: „Da können Leute für den Landtag und den Bundestag kandidieren, die wohl nicht einmal selbst glauben, das sie das schaffen. Das gilt auch für Helmut Heiderich.“

Von Melanie Salewski

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