Premium-Wanderweg 17 durch die Waldkappeler Berge ist in der Planungsphase

Zu den besten Punkten

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Wanderung: Bei herrlichem Frühlingswetter sind die Männer und Frauen in den Waldkappeler Bergen unterwegs. Hier soll der neue Premiumwanderweg ausgewiesen und touristisch vermarktet werden.

Burghofen. Mit einer Wanderung von Friemen nach Burghofen stellten die Stadt Waldkappel, der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und der Werratalverein Waldkappel das geplante Projekt „Premium-Wanderweg 17“ vor.

Denn Wandern oder Nordic Walking liegen als Sportarten im Trend, und Angebote in diesen Bereichen können Touristen in landschaftlich reizvolle Gebiete locken. „Was Premium-Wanderwege betrifft, ist Waldkappel allerdings noch ein weißer Fleck auf der Landkarte“, sagt Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam. Das soll sich nun ändern.

Seit ein paar Jahren sind die Waldkappeler Berge Teil des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald und sollen jetzt auch mit einem eigenen Premiumweg für Wanderer attraktiver werden. Fernwanderwege wie der Barbarossa-Weg, der Elisabeth-Pfad, der Jakobsweg oder der Ars Natura kreuzen die Waldkappeler Berge bereits. Ein Premium-Wanderweg muss jedoch besondere Ansprüche erfüllen. „Das sind Rundwege, bei denen man überall einsteigen kann“, erklärt der Vorsitzende des Werratalvereins, Frank Fahrenbach. „Sie lassen sich in Abschnitte unterteilen und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.“ In Waldkappel ist Naturpark-Mitarbeiterin Susanne Pfingst damit beauftragt, eine Streckenführung auszuarbeiten. „Wichtig ist, dass der Premium-Wanderweg die besten Punkte einer Region miteinander verbindet“, sagt die Diplombiologin. Im Konzept des Naturparks dienen Wanderwege so auch der Regionalentwicklung. In den Flora-Fauna-Habitaten soll die Natur zwar in erster Linie geschützt werden. „Aber das bedeutet nicht, dass wir hier nicht wegetechnisch tätig sein können“, sagt Pfingst.

Die Planung und Konzeption des 17,5 Kilometer langen P17, der von Waldkappel in Richtung Rechtebach führen soll und zurück über Burghofen und Friemen, liegt beim Naturpark. Die Stadt muss 20 000 Euro für die Beschilderung aufwenden, wobei die Summe mit bis zu 50 Prozent gefördert oder durch Eigenleistungen verringert werden kann. Die Pflege wird schließlich der Werratal-Verein übernehmen.

Von Kristin Weber

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