Feuerwehren aus Eltmannsee, Gehau und Stolzhausen schließen sich zusammen

Zusammenschluss genehmigt: Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (rechts) übergibt den Bewilligungsbescheid über den Zusammenschluss der Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren in Eltmannsee, Gehau und Stolzhausen an Bürgermeister Reiner Adam (Zweiter von rechts) und Stadtbrandinspektor Dieter Sandrock (Dritter von rechts). Foto:  Berg

Waldkappel. Aus dreien werden eine: Die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren in den Waldkappeler Stadtteilen Eltmannsee, Gehau und Stolzhausen haben sich zusammengeschlossen. Der hessische Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke überreichte jetzt den Bewilligungsbescheid.

Damit verbunden war auch ein Scheck in beachtlicher Höhe: Weil ein solcher Zusammenschluss die Praxis dessen ist, was theoretisch durch die interkommunale Zusammenarbeit erreicht werden soll, gab es auch noch einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 50 000 Euro. „Mit dem Zusammenschluss sind wir auch in Zukunft gut aufgestellt und können im Notfall erste Maßnahmen einleiten, bis Hilfe aus anderen Orten kommt“, erklärte Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam.

Schon in den vergangenen Jahren haben sich die Stadtteile Gehau, Eltmannsee und Stolzhausen bei Übungen und Veranstaltungen ausgeholfen oder sind gemeinsam bei Wettkämpfen angetreten. Zusammen verfügen die drei kleinen Ortschaften über 15 aktive Feuerwehrleute, von denen einige auch ausgebildete Atemschutzträger sind. An den Stadtfeuerwehrtagen nahmen sie bereits mit einer gemeinsamen Mannschaft teil und konnten im vergangenen Jahr den dritten Platz belegen.

Aufgrund der geografischen Nähe und der guten Zusammenarbeit kam die Idee, sich zusammenzuschließen, die Beschlüsse wurden dazu bereits im Jahr 2014 gefasst. Um die Zusammenarbeit weiter zu unterstützen, hat die Stadt Waldkappel während einer Landesbeschaffungsaktion ein Fahrgestell für ein TSF-W beantragt und entsprechende Mittel im Haushalt 2016 für den Aufbau bereitgestellt.

Die Feuerwehrvereine in Eltmannsee, Gehau und Stolzhausen bleiben weiterhin bestehen. (sb)

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