Übung der Feuerwehr Hasselbach mit Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk

Rettung vom Berg per Seilbahn

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Keine leichte Aufgabe: Die Einsatzkräfte mussten die Verletzten den steilen Latzerain herabtransportieren. Foto: Berg

Hasselbach. Vier vermisste Personen galt es am Sonntagmittag bei fast 30 Grad für die Feuerwehren Hasselbach und Küchen zu suchen und zu bergen. Hilfe bekamen die Feuerwehren durch das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk (THW) aus Großalmerode. Die vermissten Personen mussten auf dem Latzerain gesucht und geborgen werden, dem Berg direkt neben dem Feuerwehrhaus.

„Wir haben dort als Kinder schon gespielt und jetzt ist der Berg sehr beliebt bei unseren Kindern, die Übung kommt also nicht von ungefähr“, erklärt Wehrführer Jürgen Manns. Zuerst mussten sich die Feuerwehrleute Zugang zum Berg verschaffen. Eine leichtverletzte Person konnte mit Hilfe einer Trage über den steilen Weg geborgen werden, für den Schwerverletzten war diese Methode zu riskant.

Die Männer des THWs installierten zwischen einem Baum auf dem Berg und dem Einsatzfahrzeug eine Seilbahn mit Schleifkorb. Hierfür mussten allerdings auch erst Äste der Bäume und Büsche am Hang gekappt werden. Anschließend konnte die Rettung ohne Probleme durchgeführt werden und der Verletzte mit der Seilbahn zum Boden gleiten, wo ihn dann die Einsatzkräfte des DRK in Empfang nahmen. „Wir versuchen immer eine große Übung mit vielen verschiedenen Organisationen einmal im Jahr zu veranstalten um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein, es muss auch nicht immer ein Brand sein, die Aufgaben der Feuerwehr sind vielschichtig“, so Wehrführer Manns.

Die diesjährige Übung der Hasselbacher Feuerwehr fand während des Lindenfests statt und konnte viele Besucher anziehen. Mit 32 Aktiven waren die Feuerwehren, das THW und das DRK im Übungseinsatz beteiligt.

Von Sonja Berg

fs

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