Träger für A 44-Brücke bei Bischhausen mit Schwertransport angeliefert und montiert

Stahlkoloss: Die Fachkräfte der Firmen Lamparter und Giebel beaufsichtigen das korrekte Verladen des Brückenteils in der Nähe der Bischhäuser Grillhütte. Fotos: Spanel

Bischhausen. Sie sind über 38 Meter lang und insgesamt mehr als 40 Tonnen schwer: die mächtigen Stahlträger für die neue Brücke über die Autobahn 44 nahe des Waldkappler Stadtteils Bischhausen.

In der Nacht zu Dienstag wurde nun der erste Träger aus einem Betonwerk in Eichenzell (Fulda) zum Bestimmungsort an der A 44-Baustelle oberhalb der Bischhäuser Grillhütte transportiert. Der Schwertransport über die Bundesstraße 7 wurde von einem Polizeifahrzeug eskortiert.

„Im Eichenzeller Werk wurde in den vergangenen Wochen auf jeden Träger eine 2,50 Meter breite Betonplatte aufgebracht“, sagt Projektleiter Andreas Ruck vom Stahlbauspezialisten Lamparter aus Kaufungen.

Gestern hoben nun fünf Mitarbeiter des Unternehmens sowie Fachkräfte der Firma Giebel (Eiterfeld) den Stahlkoloss in die bereits fertiggestellten Rampen an der A 44 ein. „Für die Montage der Träger zeichnet die Firma Lamparter verantwortlich“, sagt Ruck. Zuständig für die bei Bischhausen entstehende Querung samt den Zuwegungen sei die Firma Giebel.

„Dank der guten Vorarbeiten gingen sämtliche Arbeitsschritte schnell von der Hand“, sagt der Projektleiter. Bereits gegen Mittag seien sämtliche Arbeiten abgeschlossen gewesen.

Von Emily Spanel

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