MSC Waldkappel-Breitau richtet zum 17. Mal Enduro-Lauf um deutsche Meisterschaft aus

Die Scheune ist ausgeräumt

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Die Scheune von Peter Döll, wo die Rennutensilien gelagert sind, wird von freiwilligen Helfern ausgeräumt. Von links: Peter Döll, Jürgen Leimbach, Carsten Lieberum, Achim Bornmann, Karsten Wills, Peter Überschär, Lothar Möller und Johannes Bornmann.

Bischhausen. Die Vorbereitungen auf das neuerliche Championat zur deutschen Enduro-Meisterschaft, das der MSC Waldkappel-Breitau bereits zum 17. Mal ausrichtet, laufen auf Hochtouren, denn nur eine Woche nach der Kirmes fällt der Startschuss für die Großveranstaltung von und nach Bischhausen.

„Wegen der Kirmes haben wir schon in dieser Woche unsere nötigen Utensilien aus der Scheune unseres Mitglieds Peter Döll, bei dem wir das gesamte Material kostenlos lagern können, ausgeräumt“, erklärt der Vereinsvorsitzende Peter Überschär.

Viele fleißige Helfer waren damit beschäftigt, die in Plastikkisten verstauten Metall- und Holzpfähle, die Hinweis-, Streckenführungs- und Verkehrsschilder oder die Trassierbandrollen auszupacken. Achim Bornmann hat die Kisten mit dem Gabelstapler vom Dachboden der Scheune heruntergehoben und nach der Reinigung auf dem Anhänger platziert, damit sie zum Bischhäuser Sportplatz transportiert werden konnten. Dabei sind auch unverzichtbare technische Dinge, die schon jetzt im Logistikzentrum auf ihren angestammten Plätzen abgestellt wurden.

„Wir müssen nicht nur genauestens auf die Streckenführung hinweisen, sondern auch zur Sicherheit dort, wo die Endurofahrer öffentliche Straßen benutzen, Ver- und Gebotsschilder aufstellen“, so Peter Überschär. Er erläutert, dass die Motorsportler auf jeden Fall die Verkehrsordnung zu beachten haben.

„Früher haben wir für das Ausfahren und Verankern der Pfähle und Schilder drei Tage gebraucht. Dank unserer heutigen Logistik sowie den entsprechenden Geräten und Fahrzeugen sind die umfangreichen Arbeiten an der 67 Kilometer langen Rundstrecke in etwas mehr als drei Stunden abgeschlossen“, lobt Überschär aber auch die große Helfercrew. Jetzt zählen die Verantwortlichen Männer, die noch an drei Händen abzuzählen sind, aber an den Renntagen wächst die Summe der Freiwilligen auf 150 bis 180 an. Und wenn die Kirmes vorbei ist, verlangen die Technik und die Elektrik weitere intensive Bemühungen, der Aufbau der Versorgungsstände sowie das Herrichten des Start- und Zielbereiches sind ebenfalls Arbeiten, die auf Trab halten.

„Bei uns finden die Fahrer absolut ideale Bedingungen vor. Das ist in vielen Austragungsorten von DM-Läufen nicht der Fall“, meint Überschär die perfekten Duschmöglichkeiten und die weiteren sanitären Anlagen im Sportzentrum von Bischhausen. So kann der MSC mit einem großen Pfund wuchern, denn Bischhausen und der MSC Waldkappel-Breitau sind für die Endurofahrer das reinste Mekka.

Weitere Vorberichte folgen im Lokalsportteil.

Von Harald Triller

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